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SPORTWETTENTIPS

22.06.2017

Fußball: Vom Fußball zum Tennis

Milan- Legende Paolo Maldini versucht sich nun als Tennisspieler. Der ehemalige italienische Fußball- Star Paolo Maldini wird in der kommenden Woche bei einem ATP- Challenger- Turnier in Mailand mitmischen. Maldini gewann mit dem Ex- Tennis- Profi Landonio ein Qualifikationsturnier in Italien und sicherte sich damit einen Startplatz für das am 29. Juni startende Turnier. Die Challenger Tour ist die zweithöchste Tennis- Klasse hinter der World Tour. Als Fußball- Profi wurde der 48- jährige sieben Mal italienischer Meister und gewann fünfmal die Champions League und den Europacup der Landesmeister. 126 Mal lief er für die italienische Nationalmannschaft auf. Nach seinem Karriereende 2009 entdeckte Maldini seine Leidenschaft für den Tennis Sport. "Ich spiele jetzt Tennis. Ich liebe es. Es ist ein harter, aber toller Sport", so der Neu- Tennis Spieler in einem Interview von 2015. spox.com berichtet, dass Maldini demnach seinen 49. Geburtstag auf dem Tennis Court feiern wird. Ein Vierteljahrhundert lagen ihm die Milan- Fans zu Füßen. Nun tauscht der aktive End-Vierziger Fußballschuhe gegen Tennis- Rackets. Sicherlich müssen sich Nadal & Co. Keine Gedanken um Ihren Weltranglistenplatz machen, aber interessant wird es allemal. Besonders für Wettfreunde dürften einige Begegnungen beim ATP- Challenger- Turnier spannend werden. Waren die letzten Jahre doch eher ohne Herausforderungen beim Wetten. Warum jetzt nicht auf einen Überraschungssieg Maldinis setzen? Zumindest alle neuen Sportwettenanbieter werden gute Quoten auf den Markt “schmeißen“, um neue Kunden zu gewinnen. Ein Vergleich lohnt sich immer. Sein Trainer und Doppel- Partner Landonio zumindest hat nur lobende Worte für seinen Schützling: "Er hat erst vor fünf oder sechs Jahre begonnen, also einige technische Defizite" “Maldini habe ein gutes Service und eigentlich keine großen Schwächen, so sein Doppel-Partner“. “Er hat einen guten Aufschlag, seine Grundschläge sind okay und am Netz macht er Fortschritte“. Vor allem sieht er im Gegensatz zu Maldinis Anfängen Unterschiede: “Paolos Stärken liegen im Spiel nach vorne“. Weltbester Linksverteidiger Maldini Maldini spielte von 1984 bis 2009 für den italienischen Verein AC Mailand. Nie hat er für einen anderen Verein gespielt. Es gibt wohl kaum einen anderen Fußball- Profi, der sich mehr mit seinem Verein identifizieren konnte als Paolo Maldini. Seit dem Ausscheiden als Fußballspieler beim AC Mailand wird die Rückennummer von Maldini („3“) nicht mehr an einen anderen Spieler vergeben, es sei denn, einer seiner Söhne wird Profispieler beim AC Mailand. Sein Debüt in der italienischen Nationalmannschaft gab er im März 1988. Damals spielte die Mannschaft gegen Jugoslawien 1:1. Mit 126 Länderspielen war Maldini bis 2009 Rekordnationalspieler und von 1994 bis 2002 Kapitän seiner Mannschaft. Insgesamt nahm er mit der italienischen Nationalelf an vier Weltmeister- und drei Europameisterschaften teil. Nachdem Italien im Achtelfinale gegen Südkorea ausschied, trat der Italiener aus der Nationalmannschaft zurück. Die Rückkehr in das italienische Nationalteam zur EM 2004 und zur WM 2006 lehnte er jeweils ab. Maldini ist der Spieler mit der längsten Einsatzdauer bei Fußball-Weltmeisterschaften (2217 Minuten) Seit 2015 ist Paolo Maldini Miteigentümer des Miami FC aus Florida. Maldini galt immer als einer der fairsten Fußballer auf dem Platz. Nie Ausraster, keine Skandale. TV Shows sind nie sein Ding gewesen. In den Klatschspalten war Maldini nie zu finden. Seit Jahren mit der gleichen Frau verheiratet, zwei Söhne. Auch sie sind skandalfrei. “Mein liebster Platz in Mailand ist mein Zuhause, bei Adriana und meinen beiden Söhnen“, sagt er. Und dass er um sich eine kleine Mauer aufgebaut habe: „Ich brauche diese Distanz.“ Man könnte ihn fast als langweilig bezeichnen, wäre da nicht sein blendendes Aussehen und seine angenehme Ausstrahlung. Einmal erwähnte er in einem Interview, dass ihm die Fußball- Mentalität Italiens missfalle: “ „Niederlagen zu akzeptieren, davon sind wir Lichtjahre entfernt. Und ich vermute, wir werden nie dahin kommen. Dieses, Trotzdem danke’ gibt es bei uns nicht. In Italien ist Fußball eine Religion, man gibt keine Fehler zu, es gibt nur wenig Sportsgeist. Dieser Aspekt unseres Fußballs gefällt mir am wenigsten.“ Und dennoch hat er nie Angebote aus dem Ausland angenommen. Für ihn gab es nur den AC Mailand. Und nun Tennis. Da es anscheinend Maldinis Natur ist, absolute Loyalität gegenüber den Dingen und Menschen zu haben, für die er sich einmal entschieden hat, dürfen wir davon ausgehen, dass der Auftritt am 29. Juni auf dem Tennisplatz nicht der einzige in seiner neuen Laufbahn sein wird.
Paolo Maldini tritt mit seinem Trainer und Doppel-Partner zum ATP- Challenger- Turnier an

23.06.2017

Confed- Cup: Kameruns Trainer verärgert wegen Transportbedinungen

Der Belgier und Coach Kameruns ist mächtig sauer, wegen der Organisation der Russen beim Confederation Cup. In einer Pressekonferenz hat er vor dem wahrscheinlich entscheidenden Gruppenspiel gegen Australien, hat Hugo Broos seinem Ärger Luft gemacht. "Ich bin sehr verärgert. Die Dinge müssen für die Weltmeisterschaft neu geplant werden", so der Belgier vor der Partie am Donnerstag in St. Petersburg. Mit eindeutigen Kritik forderte er die FIFA auf, für verbesserte Verkehrsplanungen bis zur Fußball-WM 2018 zu sorgen. Wie das Handelblatt berichtet, stand der Fußball-Afrikameister ständig im Stau. "In Moskau waren wir eine Stunde zu spät. Gestern waren wir hier 45 Minuten zu spät im Hotel", sagte Broos. Sein Team habe erst um zehn Uhr zu Abend essen können. Polizeieskorten habe es für den Teambus nicht gegeben. "Der Verkehr in Moskau ist eine Katastrophe", sagte der Coach des Afrikameisters. Auch die Pressekonferenz fing 30 Minuten zu spät an. "Das ist nicht unser Fehler", sagte Broos verärgert. Das Statement des Kamerun-Trainers ist die erste öffentliche Kritik an den russischen WM-Organisatoren. Bislang hatten die FIFA und das Turnier-OK beteuert, dass es nur kleine logistische Probleme gäbe. Laut FIFA-Angaben sendeten die russischen Organisatoren eine Entschuldigung an den Fußball-Verband Kameruns. Laut des australischen Trainers Ange Postecoglou hatte seine Mannschaft die Probleme noch nicht: "Ich habe aber auch das Hotel noch nicht oft verlassen", so ein lockerer Postecoglou.

Wichtiges Spiel heute Abend

Da beide Mannschaften ihre Auftaktspiele verloren haben- Australien gegen die Deutschen und Kamerun gegen Chile, ist das Gruppenspiel heute Abend von höchster Wichtigkeit. Für beide Länder könnte eine Niederlage das Turnier beendet sein. Der Aussi- Coach beispielsweise kündigte nach dem Spiel gegen die Deutschen “Personelle Veränderungen“ an. "Es macht Sinn ein paar Wechsel vorzunehmen", so der Trainer. Details zu seiner Startelf wollte er aber nicht verraten. Als leichtes Aufeinandertreffen wollte Postecoglou das Spiel nicht beschreiben:  "Wenn man so denkt, nutzt man in anderen Spielen vielleicht nicht seine Möglichkeiten." Ein Sportwetten Vergleich lohnt sich in dem Fall immer, da die Quoten unglaublich schwanken.

Kamerun setzt nicht auf Stars, sondern auf Engagement

Kamerun stieg 1990 zum weltweiten Publikumsliebling an, als sie bei der WM ins Viertelfinale gelangen. Der Zauber von damal ist auch heute noch vorhandenen. Das war spätestens beim verlorenen 0:2 gegen Chile zu spüren- gar zu sehen; im Stadion feuerten die russischen Fans die Afrikaner trotz Rückstand im Moskauer Spartak-Stadion geschlossen an. 1994 hatten die Kameruner aber eigentlich alles getan, um diese Sympathien zu verspielen; sie waren ein zerrütteter Haufen, drohten mit Streik, spielten furchtbar und verlangten von Journalisten für Interviews Geld. Danach ging es immer wieder auf und ab mit dem Team, doch international konnten sie trotz großer Spieler wie Samuel Eto’o oder Rigobert Song nie wieder an 1990 anknüpfen. Hugo Broos ist gerade dabei dies zu ändern. Es sieht zwar nicht rosig aus für die WM Qualifikation 2018. Und dennoch betont der Belgier “er habe ein junges Team und sehe die Zukunft“. Und er hofft darauf, dass er noch länger Trainer sein wird bei einem Verband, der zu Panikreaktionen neigt. Der sensationelle Gewinn der Afrika-Meisterschaft im Februar hat dem 65-Jährigen, der als relativ unbekannt nach Kamerun kam, Luft verschafft, aber ein vernünftiger Confederations Cup dürfte nicht schaden. Heute Abend gegen ein “Alles- oder- nichts- Spiel“ hätten Sie durch einen Sieg gegen Australien eine klitzekleine Chance auf den Halbfinaleinzug . Das gleiche gilt aber für Australien. Wenn er auch enttäuscht von der Niederlage gegen Chile war, war er trotzdem beeindruckt vom Auftreten seiner Mannschaft. Die Kameruner hatten eine denkbar schlechte Anfangsphase wurden aber im Laufe des Spiels ein gleichwertiger Gegner. “Ich denke, wir haben gut gespielt“, sagte Broos, „bei den Toren waren wir nicht aufmerksam, aber es ist ein junges Team und muss noch reifer werden.“ Anders als in den vergangenen Jahren kann man in der heutigen Mannschaft keine Stars finden. Kapitän Benjamin Moukandji beispielsweise spielt beim FC Lorient. Hugo Broos setzt dafür auf Teamgeist, “anders haben wir keine Chance gegen individuell bessere Gegner“. Und das Konzept ging bisher auf. Das zeigte der vergangene Afrika Cup in Gabun. Gegner, welche als eindeutige Favoriten ins Rennen gingen, wurden geschlagen. Auch Ägypten im Finale. “Da sind wir alle Freunde geworden, wir sind wie eine Familie“, sagte Moukandji. Und Broos zeigt allen Spielern, dass sie- wenn auch nur vorübergehend- nicht mehr zur Familie gehören. Wenn er zum Beispiel Absagen für wichtige Spiele bekommt, weil Spieler ihren Stammplatz in den Vereinen nicht gefährden wollen. Einige werden begnadigt- anderen werden als Familienmitglied suspendiert.  
Hugo Broos extrem sauer wegen Transportorganisation in Russland

23.06.2017

Confed Cup: Rudelbildung, schwere Verletzung und Wutausbruch. Die Partie Mexiko gegen Neuseeland hatte viel zu bieten

Allem Voran: Frankfurts Neuzugang Carlos Salcedo fällt für mindestens drei Monate aus. Der Mexikaner hat sich im Spiel gegen Neuseeland derart schwer verletzt, dass für ihn nicht nur der Confederations Cup sondern auch der Bundesligastart ausfällt. Er zog sich eine Schultereckgelenksprengung zu und muss operiert werden. “Die Verletzung zum jetzigen Zeitpunkt ist sehr bedauerlich und auch deswegen traurig, weil Carlos sich riesig auf seinen neuen Verein gefreut hat“, so Frankfurts Sport- Vorstand Fredi Bobic zum Wegfall vom 23- jährigen. „Wir wünschen ihm alles Gute und freuen uns, wenn er dann zu uns stößt“ so zu lesen in derneuemannde.com Der Verteidiger blieb nach einem Zweikampf in der ersten Hälfte am Boden und es war schon zu erahnen, dass die Verletzung Folgen haben könnte. Da bleibt auch bei den Mexikanern, trotz des 2:1 Sieges, ein bitterer Nachgeschmack. Zu wichtig ist Salcedo bei den Mittelamerikanern und wird schmerzlich vermisst werden. In der vergangenen Saison spielte Salcedo auf Leihbasis für den italienischen Erstligisten AC Florenz. Sein Heimatklub Deportivo Guadalajara lieh ihn nun für das kommende Jahr an die Hessen aus, allerdings sicherte sich die Eintracht eine Kaufoption.

Auch Alex Meier fällt in der Vorbereitung aus

Carlos Salcedos Verletzung ist nun schon die zweite Hiobsbotschaft für die Eintracht. Wie seit gestern bekannt ist, muss der Club auch auf Alexander Meier in der kompletten Vorbereitung auf die kommende Saison verzichten. Er war bei einer Laufeinheit im Miami umgeknickt und musste sich in Basel am rechten Knöchel operieren lassen. "Natürlich bin ich enttäuscht, dass mir so was passiert ist", sagte Meier in einem Interview: "Aber ich wollte auch so schnell wie möglich operiert werden, damit ich nicht so viel Zeit verliere und bald wieder fit bin." Er fehlte den Frankfurtern schon in der letzten Spielzeit für zwei Monate wegen einer Fersenentzündung. Nun kommen noch einmal sechs bis zehn Wochen Ausfall dazu. Außerdem gab es offensichtlich Kommunikationsprobleme zwischen Spieler und Verein. Meier hatte seinen Verein nicht darüber informiert: “ Irritiert sind wir darüber, dass wir erst am heutigen Tag genaue Informationen zur Verletzung erhalten haben", sagte Bobic am Donnerstag: "Der Spieler hat im Verletzungsfall eine klare Informationspflicht gegenüber seinem Arbeitgeber. Denen ist Alex nicht nachgekommen. Bei passender Gelegenheit werden wir das Gespräch hierzu mit dem Spieler suchen." Also hat die Eintracht schon vor Saisonauftakt an einigen Baustellen zu arbeiten.

Aber zurück zum Spiel Mexiko gegen Neuseeland

Mexikos Trainer Juan Carlos Osorio rastete im Spiel gegen die Neuseeländer derart aus, dass er offenbar den gegnerischen Assistenzcoach “Motherfucker“ nannte. Leverkusens Javier Hernández musste ihn an der Seitenlinie zurückhalten. In der darauffolgenden Pressekonferenz entschuldigte er sich sofort: “ Es war nicht ok, was ich gesagt habe", gestand der 56-Jährige danach zu Beginn der Pressekonferenz mit leicht gesenktem Kopf. Aber schon vor dem Ausblick auf das entscheidende Duell mit Gastgeber Russland ging er sofort wieder in den Gegenangriff über, er habe sich selbst beleidigt gefühlt. "Ihr Assistent ist direkt verantwortlich für alles was passiert ist." Hintergrund war auch da die Verletzung von Carlos Salcedo. Nachdem der Linksverteidiger verletzt am Boden lag, spielten die All Whites den Ball nicht ins Aus. Ob die Fifa Ermittlungen gegen Osorio einleiten wird, ist noch nicht klar. “Erst müsse der Spielbericht ausgewertet werden“, so der Verband. Das Match zeigte aber, dass die Teams den Confed Cup durchaus ernst nehmen. Es wird ja immer wieder behauptet, die Verbände würden die Zweite Mannschaft zum Confederation Cup schicken und das Event als lästige Pflicht sehen. Das spiegelt sich auch bei den neuen Buchmachern wider. Anfangs war die Wettbegeisterung eher mässig; aber mit jedem Spiel sind höhere Wetteinsätze zu verzeichnen. Auch DFB-Teammanager Oliver Bierhoff musste sich den Vorwurf erst kürzlich anhören, stellte aber sofort klar: “Nehmen den Confed Cup natürlich ernst“.

Nicht viele angereiste Fans

Nicht nur die deutsche Nationalmannschaft hat augenscheinlich bedeutend weniger Fans, die die Spiele Live im Stadion mitverfolgen. Die Zuschauerzahlen in den Stadien sind nicht befriedigend. Am wenigsten für Russland, die nächstes Jahr Gastgeber der WM sind. Auch die eigens für den Confed Cup installierten Fan-Festivals, auf denen die Spiele auf Großleinwand samt Bühne gezeigt werden, sind spärlich besucht. Höchstens einheimische Besucher verlaufen sich zu den Plätzen. Ausländische Touristen sind wenig zu sehen. Auch Kneipenbesitzer sind nicht zufrieden, haben sie sich doch auf gut gefüllte Abende eingestellt: “ Wir zeigen alle Spiele live, aber die Leute kommen nicht. Wenn, dann sind es eher unsere normalen Stammgäste. Ausländische Fans fast gar nicht." Aber bei allem Missmut sollte man nicht vergessen, dass der Confed Cup nicht die WM ist und keine Prognose für die kommende Fußball WM ist.  
32 Torschüsse, 33 Fouls, zehn Minuten Nachspielzeit: Mexiko und Neuseeland haben sich beim Confed Cup ein packendes Duell geliefert