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27.09.2017 Andreas Tolba Das Comeback ist geglückt, die Orientierung der Wetten bei Betfinal hat Recht behalten. Der Hero de Janeiro Andreas Tolba ist wieder da und freut sich über eine gelungene Übung. Andreas Toba kann wieder strahlen, seit er am Wochenende die Qualifikation für die Turn-Weltmeisterschaft im Herbst kommenden Jahres in Montreal geschafft hat. Neue Sportwettenanbieter haben ihr Lachen zurück. Und diesmal findet der Hero de Janeiro selbst gefallen am Ballyhoo und den Ovationen der Fans. Die erfolgreiche Rückkehr auf die große Turn-Bühne war für ihn ein unfassbar gutes Gefühl gewesen. Inzwischen hat der 26 Jahre alte Andreas Tolba das Drama der Olympischen Spiele gut verkraftet und die quälende Ungewissheit nach drei Knie-Operationen auch. Der Anfang war sicherlich noch nicht ganz perfekt. Aber es geht aufwärts und man sieht ganz deutlich, dass es so gut läuft. Andreas Toba lacht und ist ganz unbeschwert wie vor seiner schlimmen Verletzung. Mit zwei soliden Übungen und Tagesbestnoten am Pauschenpferd und an den Ringen war ihm in Stuttgart beim ersten Härtetest alles gelungen. Er hatte sich bei der Olympiade in Brasilien vor 13 Monaten einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Das war damals bei der Landung am Boden der Unfall passiert, eine Verletzung, die auch schon Sportler-Karrieren beendet hat. Doch Andreas Toba verdrängte den Schmerz und das Risiko und stellte sich in den Dienst der Mannschaft. Er verhalf ihr dank Team-Bestnote am Pauschenpferd zu Platz sieben. Es folgten Ehrungen und Lobeshymnen, die dem Turn-Helden aus Hannover. Doch bis jetzt war ihm das immer eher unangenehm, er hat einfach nur seinen Job gemacht und das eben sehr gut. Er erhielt Preise und die Hochachtung des Bundestags, doch auch kritische Fragen. Warum ist er das Risiko überhaupt eingegangen und warum ihn niemand gestoppt? Aber Andreas Tolba ist der festen Meinung, dass jeder im Team das für die Mannschaft getan hätte Natürlich hat keiner gedacht, das er so einfach wieder mit dabei ist und turnt. Und das nach seiner Rückkehr es so hervorragend bei ihm lief, ist grandios. Den Publikumspreis bekam doch tatsächlich er und nicht Olympiasieger Fabian Hambüchen. Da hat er einfach mal richtig Glück gehabt. Das war Andres Toba noch Monate später bei seinem Besuch im Sportclub fast ein wenig peinlich. Das ihn niemand gestoppt hat, hat auch einen guten Grund. Als das Pauschenpferd noch nicht dran war, wusste Andreas Tolba das er, das noch turnen wird. Und Mannschaftsarzt Hans-Peter Boschert gab dann auch schließlich sein Okay dazu. Beide haben sozusagen die Entscheidung gemeinsam getragen. Der Freiburger Sportmediziner ist nun schon seit fast 25 Jahren dabei und betreut die deutschen Turner. Für ihn war schon nach der ersten Diagnose klar, dass er es mit einem festen und stabilen Tapeverband verantworten kann und am Pauschenpferd eine Übung turnt. Eine riesengroße Stütze hat Andres Tolba auch mit seiner Freundin Daniela Potapova. Seine Kreuzbandoperation in Bremen verlief da noch ohne Probleme, doch bei den ersten Gehversuchen in der Turnhalle riss ihm der Meniskus. Es stand erneut eine Operation auf dem Plan. Aber die Schmerzen blieben und das rechte Knie schwoll immer wieder an. Damit folgte Operation Nummer drei. Bei der hat sich eine bakterielle Infektion herausgestellt. Das brachte Andreas Tolba dann zwischendurch zum Nachdenken, ob er denn doch besser aufhören sollte. Seine Freundin Daniela Potapova und sein Jugendfreund Murat Yildirim haben ihm aber sehr geholfen. Andreas ist sehr stark und wird auch noch stärker zurückkommen, doch manchmal muss man ihn auch bremsen. Auch sein Vater Marius Toba, der wie sein Sohn einst deutscher Mehrkampfmeister war, hat jeden Schritt seines Comebacks auf Video festgehalten. Beide waren sie nervös. Andreas Tolba möchte bei der WM wieder an zwei Geräten, dem Pauschenpferd und den Ringen, turnen. Dafür hat es bei der EM in Bukarest im Frühjahr leider noch nicht gereicht. Sein großes Ziel ist dabei Tokio 2020, dem wird er alles unterordnen. Nun kann Andreas Tolba seinen Traum wieder leben, das Turnen. Dennoch verliert der aktuelle deutsche Meister das Leben nach der Karriere trotzdem nicht aus dem Blick.
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