Sportwetten Blog

Sportwetten Blog. Aktuelle Geschehnisse rund um Sportwetten.

SPORTWETTENTIPS

08.06.2017

Englische Nationalmannschaft: Einstimmung auf den "Battle of Britain"

Gerechnet hatte die Mannschaft mit einem ganz normalen Training auf dem Platz, doch Trainer Gareth Southgate hatte eine andere Idee. Sechs Kilometer Wandern mit 21 Kilo Marschgepäck, Tauchübungen und eine Camping-Übernachtung: So will der Trainer den Team- Geist der Mannschaft fördern. Zwei Tage ließen sich die Jungs der englischen Nationalmannschaft von der Königlichen Marine für das WM- Qualifikationsspiel in Schottland und die Testpartie in Frankreich fitmachen. Wie rp-online berichtet, verkündete Trainer Southgate überraschend, dass es zum Training in die Grafschaft Devon zum Training gehen würde. Dort erhielten die Spieler in Tarnklamotten Instruktionen. „Diese Jungs repräsentieren die Queen und unser Land – so wie wir – aber die Folgen eines Scheiterns sind für die Königliche Marine viel größer“, erklärte der Coach. „Das gibt uns einen guten Kontext.“ Die Spieler äußerten sich öffentlich positiv über die ungewohnte Maßnahme. „Persönlich war das eine der lohnendsten Erfahrungen, die ich jemals gemacht habe“, schrieb Torwart Jack Butland bei Instagram und dankte für die Lehrstunde über die Kultur und Werte des Militärs. Es sei eine wahre Freude gewesen, sagte auch Colonel Mike Tanner. „Sie haben mit Enthusiasmus und viel Humor jede Herausforderung angenommen.“ Schon beim Betreten des Geländes waren sie in einer anderen Welt; die verwöhnten Millionäre mussten als erstes ihre Handys abgeben. Danach folgten knallharte Übungen im Freien. Sowohl Tag als auch Nacht. Southgate: „Wir wollten die Jungs in eine andere Umgebung bringen, sie mit etwas konfrontieren, was sie nicht erwartet hatten.“ Southgate weiter: „Das Thema des Lagers war, die Spieler in Schwierigkeiten zu bringen, die nur als Team zu bewältigen sind. Und es war schön zu sehen, dass keiner vor seinen Kollegen und den Soldaten nachgeben wollte.“ Der Kommandant des Kommando-Trainingszentrums, Oberst Mike Tanner, war begeistert: „Ein wahres Vergnügen. Sie haben sich jeder Herausforderung gestellt. Diese Jungs repräsentieren Königin und Land, und wir tun dasselbe – aber die Folgen des Versagens für die Königlichen Marines sind weit höher.“ Alle Spieler haben den Aufenthalt im Camp als Team sichtlich genossen. Sicherlich ist davon auszugehen, dass die Spieler nicht das durchmachen mussten, was die echten Marines in ihrer Grundausbildung erwartet. Doch Teamgeist und Aufopferung wurden offensichtlich gefordert. Southgate nach der Reise: „Wir haben so viele Erkenntnisse in so vielen Bereichen vorangetrieben – das wird einige Tage dauern, um alles zu verarbeiten. Es war eine tolle Lebenserfahrung für alle.“ Star-Stürmer Harry Kane (23/Tottenham): „Wir denken immer an Fußball und die kleine Welt, in der wir sind. Aber es gibt Lebenserfahrungen, die bleiben für immer. Wir haben die Standards und den Stolz der Royal Marines gesehen. Das war eine starke Botschaft für uns. Wir müssen mutig sein, nicht nur, wenn wir spielen, sondern bei allem, was wir machen.“

WM Qualifikation

Am 10. Juni bestreitet England ihr Qualifikationsspiel gegen Schottland. Auch die deutsche Nationalmannschaft spielt am gleichen Tag gegen San Marino. Die Deutschen tragen ihr Spiel in Nürnberg aus. Wenn auch kein Fußballspektakel gegen San Marino erwartet wird, freuen sich die Nürnberger Gastgeber zu sein. Nur ganz mutige dürften gegen Deutschland ihr Fussball Wetten abgeben. Wichtige Punkte in der WM-Qualifikation sammeln und sich für den eine Woche später beginnenden Confed Cup einspielen - so lauten die Aufgaben für die deutsche Nationalmannschaft für das Länderspiel gegen San Marino am Samstag. Wichtige- aber auch leichte Punkte sollten diese für die DFB Auswahl sein. Niemand spricht solche Gedanken öffentlich aus- trotzdem ist nicht zu erwarten, dass Trainer Löw auf die komplette A- Mannschaft setzen wird. Vielmehr wird es eine Schonfrist für unsere Top- Spieler geben. Im November 2016 verlor der kleine Inselstaat zu Hause mit 0:8 gegen Deutschland. Anderes ist auch diesmal beim Heimspiel der Deutschen nicht zu erwarten. Anders das Spiel der Engländer am Samstag; Wenn auch das Hinspiel gegen Schottland mit 3:0 gewonnen wurde, täten die Engländer gut daran, die Schotten nicht zu unterschätzen. Schon des Öfteren wurde die “älteste Spielpaarung“ der Welt in einen Fußballkrimi verwandelt. Das Problem der favorisierten Engländer dürfte dabei sein, seinen Gegner zu unterschätzen, bzw bei einer Führung die Zügel locker zu lassen. So hatten es Gegner in der Vergangenheit schon oft leicht, ein Spiel wieder zu drehen und zumindest einen Punkt zu holen. Die Bundesligapause wird somit würdig “gefüllt“. Dank der kommenden Fußballereignisse.
Tarnanzug statt Trikot- Training der anderen Art

08.06.2017

Fußball- WM Qualifikation: Saudi- Arabien skandalös

Die Mannschaft sorgte teils für Verwirrung, teils für Unverständnis und Entsetzen. Während sich die Mannschaft der Australier nebeneinander am Mittelkreis aufstellten und mit einer Schweigeminute der Opfer des terroristischen Anschlags in London dieses Monats gedachten, setzten die Saudis ihre Aufwärmphase fort. Nur wenige Spieler zollten dem englischen Volk Respekt und beteiligten sich an der Gedenkminute. Die Zuschauer im Adelaide Oval rühmten dieses Verhalten mit Pfiffen und Buh- Rufen. Wie das Auftreten der saudischen Nationalelf zu bewerten ist bleibt unbeantwortet. Es geht um Respekt und menschliche Anteilnahme. welt.de schrieb, dass es unklar ist, ob die Mannschaft im Vorfeld einfach nicht über die geplante Aktion informiert worden war. Die australische Elf von Trainer Ange Postecoglou bezwang Saudi-Arabien am Ende mit 3:2.

Al Shehri, Superstar der saudi- arabischen Nationalelf will an alte Erfolge anknüpfen

"Wir wollen weiter gewinnen und uns für die WM qualifizieren.", das sagte der 26- jährige Fußballprofi jüngst in einem Interview mit fifa.com. Im Exklusivinterview erklärte Al Shehri, dass er diese Begegnung als entscheidend ansieht. "Wir stehen in der Tabelle vor ihnen. Wir müssen zwar auswärts antreten, aber unsere Mannschaft wird auf Sieg spielen, um an der Spitze der Gruppe zu bleiben.“ Seine Worte machen klar, dass die Saudi wieder mitspielen wollen. Seit 2006 konnte sich die Mannschaft nicht mehr für eine WM qualifizieren. Al Shehri ist ein wichtiger Spieler der saudischen Auswahl, die vom niederländischen Trainer Bert van Marwijk geleitet wird. Er stand bei allen Qualifikationsspielen, bis auf eine Ausnahme, in der Startelf. Der Stürmer konnte 5 Tore erzielen, einschließlich des Siegtreffers gegen den Iran. "Um auf diesem körperlichen und technischen Niveau zu bleiben, müssen wir hart arbeiten und dürfen über die gesamte Saison nicht nachlassen. Zumal die Moral dank der Siege intakt ist. Jetzt wollen wir uns für die WM qualifizieren." Al Shehri wuchs, wie die meisten seiner Teamkollegen, in den 90er Jahren auf und hat die glorreichen Jahre seiner Nationalelf miterlebt. Sein großer Traum: Die Glanzzeiten zurückholen. "In Asien sind wir eine Macht. Dass wir die letzten zwei WM-Endrunden verpasst haben, ist ein Ansporn, unsere Bemühungen zu verdoppeln. Wir haben uns über jede Qualifikation unseres Teams riesig gefreut. Es ist eine Ehre, die Nationalhymne beim wichtigsten Fussballwettbewerb der Welt zu hören. Das treibt uns an, unser Bestes zu geben, um an die Vergangenheit anzuknüpfen." "Ich schaue mir oft die schönsten Momente der saudischen Auswahl bei der WM an. USA 1994 war unser Debüt. Es war vielleicht auch unsere beste Leistung, denn wir schlugen Marokko und Belgien, auch wenn wir nach einem grandiosen Spiel der Niederlande unterlagen. Wenn man diese Legenden sieht, die für die Falken Geschichte geschrieben haben, weiß man, dass man alles für sein Land geben muss." Sein großes Vorbild und Inspiration ist Lionel Messi. Für ihn ist Messi der beste Spieler der Welt. Sein größter Traum wäre, einmal gegen sein großes Idol spielen zu können. Lachend dazu im Interview: “Ich hoffe, ihn bei der WM zu treffen.“ Wir werden also versuchen, uns für Russland zu qualifizieren und dann die Daumen drücken, dass die Auslosung uns die Möglichkeit beschert, gegen Argentinien zu spielen."  Saudi Arabien wird derzeit von Bert van Marwijk geleitet. Der Holländer stieß im September 2015 zur saudischen Nationalmannschaft. Als Chefcoach der holländischen Nationalmannschaft wurde er 2010 in Südafrika Vizeweltmeister. Der Holländer, der im Juli 2012 von der niederländischen Königin zu Ritter geschlagen wurde, wurde mit AZ Alkmaar 1978 Niederländischer Pokalsieger und mit Feyenoord Rotterdam 2002 Uefa-Cup-Sieger und 2008 Niederländischer Pokalsieger. Er trainierte Borussia Dortmund und den Hamburger SV. Nach seiner Entlassung im Februar 2014 beim HSV, war Marwijk 1,5 Jahre arbeitslos. Nach der Station Hamburger SV schätzte er seine Anstellung dort sehr schnell als Fehler ein. Sein ernüchterndes Fazit: „Rückblickend muss man sagen, dass es ein Fehler gewesen ist, das Angebot beim HSV Er sagte in einem späteren Interview: „Da ging vieles drunter und drüber. So was habe ich noch nie erlebt. Die Konzentration auf den Fußball war fast nicht möglich. Aber es ist nun mal passiert. Ich verbuche es unter Erfahrungen.“ anzunehmen.“ Nun trainiert er die Nummer 93 der Fifa-Weltrangliste Saudi- Arabien und das recht erfolgreich, betrachtet man die Qualifikationsspiele. Das ist wieder eines der aufregenden Oddset Wetten, wo ein satter Gewinn möglich sein sollte, da ein souveräner Auftritt der Saudis nicht unrealistisch ist.
Einseitige Anteilnahme zum Gedenken der Anschlagsopfer von London

09.06.2017

Tennis: Vererbtes Sporttalent- Steffi Grafs Sohn Jaden Gil hat erste Erfolge auf dem Baseball Platz

Das Rampenlicht hat er immer vermieden. So tauchten weder Fotos noch Gerüchte über den Graff/ Agassi Sprössling auf. Doch nun, mit 15 Jahren, erscheint der älteste Sohn von den Tennislegenden Steffi Graf und André Agassi auf der Bildfläche. bild.de zeigt erste Fotos, wie der talentierte Nachwuchssportler zum “wertvollsten Pitcher“ seiner Mannschaft gekürt wird. In dem aktuellen Artikel geht bild.de der Frage nach, inwieweit Sportlichkeit vererbbar ist. Tennis sollte es nicht sein. Aber ganz ehrlich- wer möchte in die Fußstapfen dieser Eltern treten? "Ihr werdet keine zweite Generation Champions im Tennis sehen. Leute, die das durchgemacht haben, wünschen das ihren Kindern nicht", sagte Papa Agassi vor einiger Zeit der australischen Zeitung "Daily Telegraph". Außerdem betonte der 47-Jährige: "Es gibt im Leben so viel mehr als in einer bestimmten Sache großartig zu sein." Soll ja nicht unbedingt bedeuten, dass der Sohnemann Bäcker wird (Wäre aber bei Familie Graf/ Agassi sicher auch kein Problem), also wird eine Laufbahn auf dem Baseball Feld angestrebt. Und erste Erfolge hat er ja schon. In seiner Heimatstadt Las Vegas sind seine Talente nämlich schon bekannt. Auf dem Twitter-Account des Teams, den Las Vegas Recruits, ist er mit stolzem Lächeln und Trophäe in der Hand zu sehen. Bei den Las Vegas Recruits handelt es sich um eine College Academy, die gezielt junge Nachwuchstalente fördert. Seit Jaden Gil sechs Jahre ist, soll er sich schon für Baseball begeistern und auch spielen. Klar, dass Eltern wie die seinigen, Aktivität und Sport fördern. Über ihre Kinder sagte Steffi Graf kürzlich: "Jaden ist schon so groß wie sein Vater und sucht langsam immer mehr seine Freiräume. Es ist ein Spagat: einerseits Freiraum geben, andererseits auch Grenzen aufzeigen. Die Kinder sollen ja auch flügge werden, schließlich ist es das, worauf wir versuchen sie vorzubereiten, damit sie ihren eigenen Weg gehen können." Sehr symphatisch haben die Tennis- Stars in den letzten Jahren gezeigt, wo deren Prioritären liegen. Nämlich bei der Familie. Weites gehend wurde die Öffentlichkeit gemieden und das “Zur Schau stellen“ gab es gar nicht. Hier ein kleines Interview, dort ein entspanntes Benefiz Spiel. Mehr aber auch nicht. Keine großen Auftritte, selten mal eine Teilnahme an einer dieser Galas. Liegt auch daran,  wie sehr die beiden früh schon, aufgrund ihrer Erfolge, im Mittelpunkt standen. Das möchte man sicherlich nicht für seine eigenen Kinder. Wie Agassi halt sagte:“ Leute, die das durchgemacht haben, wünschen das ihren Kindern nicht.“ Steffi Graf beispielsweise steht in der Öffentlichkeit, seit sie mit 13 Jahren und vier Monaten bei der WTA als Profispielerin angemeldet wurde. Aufgrund ihres jungen Alters ernteten Garf und ihr Vater schon die ersten Kritiken. Schließlich galt sie schon da als Jahrhunderttalent und Kritiker wollten die junge Tennisspielerin nicht mental und körperlich ausgebrannt sehen. Aber Steffi Graf wollte es so. Und schon eine Woche später tauchte sie das erste Mal in der Weltrangliste auf- 214- Sie war die bis dahin jüngste Spielerin, die je im Ranking erschien. Von da an ging es ausschließlich bergauf: Teilnahme French Open, Teilnahme Wimbledon, Teilnahme Australian Open, Teilnahme Olympisches Turnier, Teilnahme US Open und und und…. 1986 siegte Graf bei insgesamt acht Turnieren und stand am Jahresende auf Platz drei der Rangliste. Da war sie 17! 1987 hatte sich Steffi Graf mit 14 Turniersiegen und nur zwei Niederlagen an die Spitze der Weltrangliste gebracht. Es folgten ein Presse Wirbel um Grafs Vater, eine Ermittlung in einem Steuerskandal, Verletzungsprobleme, Comeback und Rücktritt- und das alles vor den Augen der Öffentlichkeit. Graf bekam regelmäßig die volle Härte der Boulevardpresse zu spüren. Trotz aller Erfolge und Siege machte sie immer einen verschüchterten und gejagten Eindruck. Das änderte sich erst, als sie ihren Kollegen André Agassi kennen- und lieben lernte. Sie schien geerdet. Nach anfänglicher Dauerpräsenz in den Medien, aufgrund ihrer Beziehung zu dem blenden aussehenden Agassi “welche nur von kurzer Dauer sein und unmöglich länger als drei Monate halten könne“, (Es war sogar möglich, auf das Scheitern ihrer Beziehung zu Wetten. Mehrere neue Buchmacher nahmen diese geschmacklosen Wetten in ihr Programm) verschwanden die Beiden nach und nach von der Bildfläche. Erst die Hochzeit im Oktober 2001, Geburt des Sohnes im gleichen Monat, schließlich die Geburt ihrer Tochter Jaz Elle im Oktober 2003. Sie zogen nach Las Vegas und fortan wurden aus zwei Superstars zwei Privatmenschen, deren Wichtigstes im Leben die Familie ist.
Stolz zeigt der Graff/ Agassi Sprössling seine Trophäe

09.06.2017

Tennis: Nadal nach Kurzeinsatz im Halbfinale der French Open

Rafael Nadal konnte von der Verletzung seines spanischen Landsmanns Pablo Carreno Busta profitieren. Nach nur 51 Minuten musste Carreno Busta aufgeben. Nadal führte 6:2 und 2:0 als sein Gegner nicht weiterspielen konnte, so die Frankfurter Rundschau. Somit ist Sandplatzkönig Nadal nur noch zwei Siege von seinem 10. Titel in Paris entfernt. Im kommenden Halbfinale tritt er am Freitag entweder gegen Titelverteidiger Novak Djokovic oder den Österreicher Dominic Thiem an. Auch US- Open Sieger Stan Wawrinka steht zum dritten Mal in Folge im Halbfinale. Er zeigte sein Formhoch und spielte Souverän ohne Satzverlust gegen Marin Cilic. Ein bös aussehender Sturz konnte sein Siegesmatch nicht stoppen und er zog sein Spiel knallhart durch. Er trifft am Freitag auf den Gewinner der Partie Andy Murray den Japaner Kei Nishikori. Auch der britische Vorjahresfinalist Murray spielte überlegen und überließ Nishikori nur einen Satz. Sollte Nadal am Bois de Boulogne seinen zehnten Paris-Titel seit 2005 holen, wäre es eine historische Leistung, denn in der Open Era ist es seit 1968 noch keinem Profi gelungen, ein und dasselbe Grand-Slam-Turnier so oft zu gewinnen. Derzeit teilt sich Nadal den Rekord mit Martina Navratilova. Die gebürtige Tschechoslowakin hatte in Wimbledon zwischen 1978 und 1990 insgesamt neunmal triumphiert. Nadal trifft nun erneut auf Wawrinka, den Roland-Garros-Sieger von vor zwei Jahren. "Er hat bisher fantastisch gespielt und keinen Satz verloren", wusste Murray. "Ich musste vergangenes Jahr eines meiner besten Matches auf Sand spielen, um zu gewinnen", sprach der Weltranglisten-Erste die Stärke seines nächsten Gegners an. Jedenfalls sei er "happy", wieder im Semifinale zu stehen. "Es war hier nicht immer einfach für mich, aber die letzten paar Jahre waren toll." Es ist eine Wiederholung des Semifinales vom Vorjahr. Bei den Damen setzten sich die Favoritinnen durch; die Rumänin Simona Halep und die Tschechin Karolina Pliskova gewannen ihre Spiele. Karolina Pliskova nahm den französischen Fans die letzte Hoffnung auf einen Einzel-Grand-Slam-Titel in Roland Garros von Caroline Garcia. Pliskova zeigte gegen Garcia ihre bisher beste Leistung im Turnier und vereitelte damit die letzte Chance der Französinnen auf den ersten Heim-Triumph seit jenem von Mary Pierce im Jahr 2000. Der Sportwetten Vergleich ist in diesem Jahr dadurch eine besondere Herausforderung- es ist verherzusagen, welcher der Favoriten die besseren Nerven hat.

Faszination French Open

Die French Open, auch das Roland-Garros-Turnier genannt, sind das zweite Tennisturnier der Grand-Slam-Turniere und finden seit 1891 jedes Jahr im Stade Roland Garros statt. Die French Open sind das einzige Sandplatzturnier der Grand-Slam-Serie und stellt eine besondere Herausforderung an die Spieler dar, da das Spielen auf Roter Asche beträchtlich langsamer ist als auf anderen Plätzen. Dadurch dauern die Matches im Durchschnitt länger als die Spiele bei den übrigen Turnieren. Die erste internationale Tennis-Meisterschaft Frankreichs fand 1891 in Paris statt. Der erste Sieger dieses Turniers im Herren- Einzel war der Brite H. Briggs. Die Damen durften erstmals 1897 der Meisterschaft beitreten. Damals noch eine kleine Sensation. Bis 1925 war das Turnier ausschließlich französischen und einer sehr kleinen Anzahl erlesener ausländischer Sportler vorbehalten. In den ersten drei Jahrzenten wurden die Spiele auf Rasen ausgeführt. 1928 wurde nahe Porte d'Auteuil ein neues Tennis-Stadion errichtet. Es wurde nach dem in Frankreich als Held des Ersten Weltkrieges verehrten Kampfflieger Roland Garros benannt. Als Belag wählte man den Untergrund der bis heute den besonderen Reiz des Turniers ausmacht: terre battue – die langsame „Rote Asche“ aus zermahlenen Ziegelsteinen. Sie ist dafür verantwortlich, dass die Spieler ein langsames Spiel aufbauen müssen und Netzangriffe erschwert. Anfangs war das Turnier einzig den Amateuren vorbehalten. Seit 1968 sind alle Spieler startberechtigt. Die sogenannten “Open Era“, die offenen Meisterschaften zogen ins Land. Im Jahre 2000 gewann mit Mary Pierce die letzte Französin die French Open. 2010 wurden die French Open das erste Mal in 3D übertragen und waren auch an öffentlichen Plätzen dreidimensional zu sehen. Das Turnier war damit das erste Sportereignis, dessen Public Viewing in 3D stattfand. Wegen der deutlich geringeren Kapazität des Stadions wird schon seit längerem über ein Umzug der French Open diskutiert. Im Vergleich zu anderen Grand-Slam-Turnieren ist das Pariser Areal nicht einmal halb so groß und auch die Zuschauerkapazität deutlich geringer. Ein Umzug wird von Nöten sein, da ein Ausbau immer wieder an Einwohnern und Umweltschützern scheitert.  
Rafael Nadal im Halbfinale der French Open

12.06.2017

Fußball: Sanchez-Wiedervereinigung mit Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola scheint entschieden

Wie mehrere Medien berichten, darunter auch sport1.de, wechselt Arsenal-Star Alexis Sanchez nicht wie erwartet zu den Bayern, sondern zu Manchster City. Demnach würde er der englischen Liga treu bleiben und wieder unter seinem Ex- Trainer Pep Guardiola trainieren. Diese brisanten Informationen will der renommierte chilenische Sport Journalist Fernando Solabarrieta bekommen haben. So berichten es FOX Sports Chile, einer der Arbeitgeber  Fernando Solabarrietas und Mega übereinstimmend, der Wechsel wäre perfekt. Damit würde Pep Guardiola seinen Ex- Verein gründlich eins auswischen, denn es ist kein Geheimnis, dass die Bayern seit Wochen an einer Verpflichtung Sanchez‘ interessiert sind. Arsenal steht dazu, am Liebsten den Vertrag mit Sanchez zu verlängern. Doch auch das letzte Mega-Angebot der Londoner hat Sanchez bisher nicht angenommen.   Bei einem Weggang des 28- jährigen allerdings wäre den Gunnars ein Wechsel ins Ausland lieber. Als mögliche Ablösesumme für Sanchez werden rund 60 Millionen Euro gehandelt. Aber nicht nur die Ablösen spielen eine Rolle, auch die Gehälter sind ausschlaggebend; mit Sanchez würde Bayern eine neue Dimension erreichen. In London soll der Stürmer rund 25 Millionen Euro Jahresgehalt fordern, was Bayern nie gezahlt hat, aber zahlen könnte. Doch sind sie inzwischen bereit sich dem Niveau der Gehälter, welche in England und Spanien auf die Gehaltskonten der Spieler landen, zu zahlen? Hat Bayern überhaupt eine andere Wahl, als solche Utopischen Gehälter zu zahlen wenn sie weiter in Europas Königsklasse mitspielen will? "Das Problem ist, dass wir uns auf einem Markt bewegen, auf dem Summen bezahlt werden, die wir nicht für möglich gehalten haben", sagte FCB-Präsident Uli Hoeneß neulich und unkte: "Vielleicht wird es etwas geben, was es beim FC Bayern noch nicht gegeben hat."

Auch die Einnahmen müssen gestärkt werden

Um ein Geschoss wie Sanchez zu refinanzieren, soll man sich im Verein darüber einig sein, dass auch Transfer-Einnahmen erzielt werden müssten. Darüber hat nun der Kicker berichtet. Inzwischen verkaufen Real Madrid, der FC Barcelona oder Manchester United stets teuer, Bayerns größter Transfer war der 30- Millionen-Verkauf von Toni Kroos an Real 2014. Es ist die Rede von einem möglichen Verkauf Boatengs; der Verteidiger hat eine vermurkste Saison hinter sich mit nur 13 Spieleinsätzen. Zwar Verletzungsbedingt, aber zu wenig. "Die Saison war nicht schön für mich, ich war nie einhundertprozentig fit. Ich habe nicht so viel gespielt, da ist es normal, dass man nicht rundum glücklich ist", sagte der 28-Jährige zuletzt. Trotzdem soll der FC Chelsea am Weltmeister dran sein. Obwohl dieser bei den Bayern einen laufenden Vertrag bis 2021 hat. Alle Verantwortlichen und auch Boateng selbst bekräftigen, dass ein Weggang vom FC Bayern kein Thema wäre. Er habe "nichts anderes vor", als in München zu bleiben, sagte Boateng im Mai zu "Sport Bild". Trainer Carlo Ancelotti bekräftigte: "Er ist in der nächsten Saison ein Spieler von uns." Der Sportwetten Vergleich wird durch einen eventuellen Transfer dadurch natürlcih wieder besonders interessant, da sich die Wettqouten für kommende Spiele vollkommen ändern. Wie aber sieht die Situation aus, wenn ein Verein wie Chelsea 50 Millionen Euro zahlen würde?

Alexis Sanchez- kleiner Chilene ganz groß

Nach seinem Karrierestart beim CD Cobreloa spielte Sanchez schon in Italien, Argentinien, Spanien und England. Seine größten Erfolge feierte er aber mit dem spanischen Erstligisten FC Barcelona. Mit ihm wurde Sanchez FIFA-Klub-Weltmeister: 2011, Spanischer Meister: 2013, Spanischer Pokalsieger: 2012,  Supercopa de España: 2011, 2013 Schon bei seiner Verpflichtung im Juli 2011 zahlte der FC Barcelona eine Ablösesumme von 26 Millionen Euro an Sanchez‘ Club Udinese Calcio. Durch Bonuszahlungen konnte sich die Summe noch einmal um 11,5 Millionen Euro erhöhen Im Juli 2014 wurde Sanchez schließlich für die gigantische Ablöse von 42,50 Millionen Euro dem FC Arsenal überlassen. Somit hat Alexis Sanchez einen aktuellen Marktwert von 65 Millionen Euro. An die Ablösesumme von Paul Pogba, welche Juventus Turin an Manchester United 2016, gezahlt wurde kommt Sanchez noch lange nicht. 105 Millionen Euro ist der bislang teuerste Transfer der Fußballgeschichte. Er hat einen Marktwert von aktuell 80 Millionen Euro und verdient 13,5 Millionen Euro pro Jahr.  
Sanchez Poker geht weiter- nun in Richtung Manchester City

12.06.2017

Fußball: 1860 München zieht zurück ins Grünwalder Stadion

1860 München bestätigt, die Regionalliga in der Grünwalder Straße zu spielen. Die Insolvenz ist erst mal abgewandt und eine Lizenz für die vierte Liga scheint sicher. Wie spiegel.de berichtet, möchten die Löwen wieder im Heimstadion spielen und aus der ungeliebten Allianz Arena ausziehen. Obwohl der Verein dort noch ein Untermietvertag bei den Bayern besitzt, wollen sie so schnell wie möglich Verhandlungen für einen vorzeitigen Ausstieg führen. "Unsere Planung ist auf das Grünwalder Stadion ausgerichtet. Die Allianz Arena macht keinen Sinn.", erklärt Geschäftsführer Markus Fauser bei der Pressekonferenz vor dem ersten Training der Löwen nach dem Abstieg. Gespräche mit der Stadt, vor allem aber mit Arena-Eigentümer FC Bayern stünden in den nächsten Tagen an.

Neuer Trainer wird Bierofka

Auch bestätigt Fauser die Gerüchte um den neuen Trainer. Daniel Bierofka wird neuer Cheftrainer der Münchner. Bierofka: "Ich tue es mir nicht an. Ich mache den Trainerjob bei 1860 sehr gerne!" Der bisherige Co-Trainer weiter: "Man muss darauf hinweisen, dass es hauptsächlich eine U21-Mannschaft sein wird. Wenn wir jetzt irgendwo hinfahren, werden wir aber nicht mehr die U21 sein, sondern der TSV 1860. Wir werden gejagt werden. Ich werde die Jungs auf diesem Weg begleiten. Ich will sehen, dass sie wieder mit Herz, Biss und Leidenschaft spielen." Zur Arbeit seines Vorgängers Vitor Pereira erklärte Bierofka: "Ich kann nur sagen, dass ich in den letzten vier Wochen, in denen ich dazu gestoßen bin, eine tote Mannschaft vorgefunden habe."

Löwen gehen davon aus eine Lizenz zu erhalten

Geschäftsführer Fauser "Es ist nicht unser Ziel, auf eine Insolvenz hinzuarbeiten", erklärt er. Es gehe um eine Sanierung und "ein zukunftsfähiges Konzept". Und weiter: "Wir haben einen Budgetplan für die kommenden zwei Jahre aufgestellt. Wir wollen gemeinsam mit den Sponsoren, die uns bisher begleitet haben, den Weg weitergehen." Er befinde er sich auch in "engem Austausch mit beiden Gesellschaftern". Einen persönlichen Kontakt mit Investor Hasan Ismaik, der etwa 70 Millionen Euro in die Löwen investiert haben soll, hat es bislang allerdings noch nicht gegeben. Die anstehenden Gespräche mit Ismaik bezeichnete Fauser als "ergebnisoffen". Es werde aber nur eine "gemeinsame Lösung geben".

Kader für die kommende Saison steht fest

Das sich 1860 München keine Zeit bei der Planung und deren Umsetzung lässt, zeigt die Vorstellung des Kaders für die kommende Saison. Erst mal geht es mit 26 Spielern in die Saisonvorbereitung. Tor: Maximilian Engl, Steven Benda, Marco Hiller, Johann Hipper Abwehr: Lukas Aigner, Kilian Jakob, Sebastian Koch, Christian Köppel, Felix Weber, Eric Weeger Mittelfeld: Nicolas Andermatt, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Genkinger, György Hursan, Benjamin Kindsvater, Kodjovi         Koussou, Simon Seferings, Lino Tempelmann, Ugur Türk Sturm: Mohamad Awata, Felix Bachschmid, Moritz Heinrich, Nicholas Helmbrecht, Nico Karger, Tobias Steger Am Montagnachmittag stand unter Daniel Bierofka die erste Einheit an. "Wir haben einen guten Kader, der hier und da noch verstärkt werden muss", sagte Bierofka. U21-Nationalspieler Timo Gebhart, der bei 1860 seine Profikarriere gestartet hatte und danach unter anderem für den VfB Stuttgart und den 1. FC Nürnberg spielte, sei man "in sehr guten Gesprächen", verriet der Trainer. Diesen Kader berücksichtigen auch unsere Sportwetten Anbieter, allen voran die neuen Buchmacher.

Jordanischer Investor plant Klage gegen 50+1-Regel

Die nur in Deutschland bestehende 50+1 Regel soll verhindern, dass Investoren die alleinige Macht in einem Club besitzen. Ein Ausnahmefall besteht nur dann, wenn ein Investor mehr als 20 Jahre an einem Verein beteiligt ist. Genau diese Ausnahme gilt als rechtlich umstritten, eine Klage hat somit Aussicht auf Erfolg. Nun will der Jordanier Hasan Ismaik gegen diese Regelung klagen. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung bestätigte er seine Pläne: “Ich wollte das nie machen, aber jetzt werde ich gegen 50+1 klagen.“ Vor kurzem bekräftigte er bereits: „Ich werde den Klub auch in der 4. oder 5. Liga unterstützen und notwendige Veränderungen vorantreiben“. Den Fans schmeckt diese Ankündigung gar nicht und wollen ihn loswerden. Auch Interimspräsident Robert Reisinger stellt sich gegen Ismaik: “Ich kann von meiner Warte nur sagen: Auf einem Briefpapier vom TSV 1860 München e.V. wird mit Sicherheit nie eine Klage gegen diese Regel geschrieben werden. Solange ich Präsident bin und auch Einfluss habe auf die KGaA wird das auch auf einem KGaA-Papier nicht passieren“, so Reisinger zum Bayerischen Rundfunk. Weder die Fans noch die Verantwortlichen wollen einen “Alleinherrscher“ im Verein. Sollte der Investor Erfolg bei seiner Klage haben, hätte der Club nicht mehr “das letzte Wort“ bei Entscheidungen. Die würden vielmehr auf der Seite der Investoren sein. In dem Fall bei Hasan Ismaik.  
Zurück zu den Wurzeln: 1860 München zieht ins Stadion in der Grünwalder Strasse Mit nur 22 Jahren beendet Florian Vogel seine Profi- Karriere

13.06.2017

Schwimmen: Vogel beendet Karriere mit 22

Freistil- Spezialist Florian Vogel hat bekannt gegeben, sein Profi Karriere zu beenden.  “Nach monatelangem Überlegen habe ich mich entschlossen, mit dem Schwimmsport und dem Leistungssport aufzuhören. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen“, sagte Vogel in einer Videobotschaft in facebook. Wie fokus.de berichtet, wäre er wegen der Folgen eines Kreuzbandrisses ohnehin nicht bei den deutschen Meisterschaften in der kommenden Woche in Berlin am dabei gewesen. Der Hauptgrund sei “die fehlende Motivation, noch einmal drei oder vier Jahre so hart zu arbeiten, um in der Weltspitze mitschwimmen zu können, sagte der WM- und Olympiateilnehmer.“ Er habe in den eineinhalb Jahren vor Olympia gesehen, welchen Aufwand und welche Einbußen dies bedeute, sagte Vogel. Er habe sich auch deshalb so entschieden, um Planungssicherheit zu gewinnen. Nun wolle er sich auf sein Studium konzentrieren. "Ich halte seine Entscheidung für absolut vernünftig", so sein Trainer Olaf Bünde. Vogels Rücktritt ist eine bittere Neuigkeit für den Deutschen Schwimmsport. So galt er, als hoffnungsvoller Nachfolger für den zurückgetretenen Weltmeisters und Weltrekordhalter Paul Biedermann. Nun muss Biedermann mit ansehen, wie nur neun Monate später erneut einer Abtritt, der gerade dabei war an die Weltspitze zu schwimmen. "Paul", sagte Vogel in seiner Videobotschaft, "du weißt, dass du mein größtes Idol warst und bist, sportlich und persönlich. Mit dir hatte ich in den letzten zwei Jahren einen Weltrekordhalter und Weltmeister neben mir auf der Trainingsbahn. Wir sind auch persönlich wahnsinnig gute Freunde geworden." Florian Vogel war es immer anzusehen, dass ihm die Enge des Beckens nicht reicht; so war er im Trainingslager nie einfach nur auf dem Zimmer, sondern immer in Bewegung. Vogel unternahm nach den Spielen in Rio eine Weltreise. Dort postete er Fotos von sich in Südafrika und Neuseeland. Er sah unbeschwert und frei aus. Dann kam er zurück nach Deutschland und ihm Riss das Kreuzband. "Florian hat mir schon vor längerer Zeit gesagt, dass er Schwierigkeiten hat, sich zu motivieren. Nun kam diese Hängepartie wegen seiner Verletzung dazu. Ich halte seine Entscheidung für absolut vernünftig, auch wenn ich es schade finde", sagt Vogels Trainer Bünde. Schon lange ahnte Bünde, dass die Gedanken Vogels eher bei den kommenden Studienprüfungen waren. Doch Vogel dankte auch seinem Trainer in der Videobotschaft: "Ich habe dich zur Weißglut gebracht, du mich. Wir hatten viele Momente, wo wir wahnsinnig glücklich waren." Der Deutsche Schwimmverband muss sich jetzt Gedanken machen, warum ein so talentierter Sportler mit 22 Jahren zurücktritt. Nun kann sich der Bayreuther voll auf sein Studium konzentrieren ohne Leistungsdruck zu haben. Stundenlange Trainingseinheiten fallen weg. Die Neuigkeiten bringen auch den Sportwetten Vergleich durcheinander. Haben doch inzwischen viele Buchmacher Schwimmen als populäre Wettoption im Programm. Damit fällt nun auch bei den Online Anbietern eine weitere Wettoption auf einen deutschen Schwimmer weg.

Die kurze Karriere des Florian Vogel

Florian Vogels Spezialgebiet war von Beginn an seiner Karriere die 800 m und die 1500 m Freistil- Strecken. Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften 2014 wurde er in beiden Disziplinen Deutscher Meister. Damit belegte er zeitweise Platz eins in der Jahresweltrangliste und qualifizierte sich über 1500 m für die Kurzbahnweltmeisterschaften 2014 in Doha. Bei den Deutschen Schwimmmeisterschaften 2015 wurde er dreifacher Deutscher Meister, und zwar über 400 m und mit der 4×200-m-Staffel seines Vereins. Im gleichen Jahr stellte er über 800 m einen neuen deutschen Rekord bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften auf und unterbot dabei die Rekordmarke von Paul Biedermann aus dem Jahr 2008 um fast zwei Sekunden. Bei den Schwimmweltmeisterschaften in Kasan 2015 verpasste er den Finallauf über 400 m Freistil als Neunter der Vorläufe nur knapp, über 1500 m belegte er Platz 15.

2015 rettete Vogel einer ertrinkenden Studentin das Leben

Während eines Fotoshootings mit einer deutschen Tageszeitung treibt ein Mädchen in der reißenden Isar und schreit um ihr Leben. Florian Vogel, der gerade vor der Kamera posierte, überlegt nicht lange und zieht sich geistesgegenwärtig die Kleidung aus und springt in den Fluss. Vogel: „In diesem Moment habe ich an nichts gedacht, wollte sie nur retten.“ Die Fotografen helfen dem Profisportler und ziehen das Mädchen an Land. Sie hatte Glück im Unglück; nicht nur weil Vogel an Ort und Stelle war,  sondern auch, weil auf dem Spielplatz nebenan gerade ein Arzt mit seinen Kindern spielte. So konnte die junge Frau gerettet werden. Dieser Vorfall hat sich aber, wie später bekannt wurde, nachteilig auf die Vorbereitung für die Schwimmweltmeisterschaft 2015 ausgewirkt. Durch die Medienpräsenz fand Florian Vogel keine Ruhe und wurde massiv gestört.  
Woods bei seiner Festnahme am 29. Mai dieses Jahres

13.06.2017

Golf: Kategorie gefallener Superstar?

Ende Mai wurde Golf- Star Tiger Woods wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss festgenommen. Wie sich jetzt rausstellte hatte er einen lebensgefährlichen Mix aus den Medikamenten Xanax und Vicodin intus. Wie der Berliner Kurier berichtet, muss sich Tiger Woods jetzt Sorgen machen, dass seine Ex-Frau Elin Nordegren einen Antrag aufs alleinige Sorgerecht für die Kinder Sam und Charlie stellt. Um dem vorzubeugen, hat sich Woods nun selber in eine Entzugsklinik einweisen lassen. Am 29. Mai 2017 wurde Woods bewusstlos hinter dem Steuer seines Autos gefunden. Zuvor hatte er es zu Schrott gefahren. Er wurde von der Polizei mehrere Stunden in Gewahrsam genommen. Später veröffentlichte Videoaufnahmen der Festnahme zeigten, dass Tiger Woods nicht einmal mehr in der Lage war, einfach Gleichgewichtstests auszuführen. In einem von ihm veröffentlichten Statement betonte Woods: "Ich will, dass die Öffentlichkeit weiß, dass kein Alkohol im Spiel war", so der Golfer. Es habe sich um eine "unerwartete Reaktion auf verschriebene Medikamente" gehandelt. Schon lange hat Woods mit einer Rückenverletzung zu kämpfen.

Es hätte noch viel schlimmer kommen können

Xanax ist ein Angstlöser, der zur Behandlung von Panikattacken eingesetzt wird. Vicodin ist ein Schmerz- und Schlafmittel. Der Mix wird oft von Patienten mit chronischen Schmerzen eingenommen. Meist ohne Wissen der Ärzte. Nicht nur, dass das lebensbedrohliche Auswirkungen auf den Körper hat- es macht exytrem schnell abhängig. Es gab oft Todesfälle bei gleichzeitiger Einnahme der Medikamente. Das Woods die Crashfahrt mehr oder weniger unbeschadet überstanden hat grenzt an ein Wunder. Als die Polizei sein völlig demoliertes Auto vorfand war Tiger Woods ohnmächtig.

Tiger Woods- sportlich ganz oben, privat oft unten

Eldrick Tont Woods ist einer der erfolgreichsten Golfprofis der Geschichte. Dazu ist Tiger Woods, wie ihn alle Welt nennt, einer der bestbezahlten Sportler überhaupt. Er hat einen geschätzten Jahresverdienst von 78 Millionen Dollar. Er soll als erster Sportler überhaupt mehr als eine Milliarde Dollar verdient haben. Seit Jahren dominiert er die Golfwelt. Nicht nur durch seine sportlichen Erfolge, sondern auch seinem Charisma und seiner Präsenz. Schon 1996, gerade erst zu Beginn seiner Profikarriere, unterzeichnete er die bis dahin höchsten Werbeverträge der Golfgeschichte. Unter anderem mit “Nike“. Allein der Sporthersteller überwies ihm 40 Millionen Dollar auf sein Konto. Aufgrund seiner Erfolge wurde er von der “Sport Illustrated“ als Sportler des Jahres 1996 gekürt. Er begann auch in diesem Jahr zu Finalrunden ein rotes Shirt zu tragen. Das wurde zu seinem Markenzeichen. “ Eine Farbe, die ich zum einen mit meiner Zeit als Student an der Stanford University verbinde und zum anderen als Symbol für aggressives Spielen und Selbstbewusstsein sehe“, so Woods in einem seiner früheren Interviews. Unzählige Siege, Turniersiege, Auszeichnungen und Ehrungen folgten. Im November 2009 veröffentlichte ein amerikanisches Boulevardblatt, Woods habe außereheliche Beziehungen. Zwei Tage später verunglückte der Golfprofi mit seinem Auto. Er kam in der Nähe seines Hauses von der Straße ab und prallte gegen einen Hydranten. Woods wurde nur leicht verletzt. Seine Frau, welche den Unfall aus nächster Nähe sah, befreite ihn aus dem Wagen. In der Folge gab es in den Medien Anschuldigungen gegen Nordegren, sie sei Woods gegenüber tätlich geworden und habe den Unfall verursacht. In den kommenden Monaten kamen immer mehr “Enthüllungen“ ans Tageslicht, welche Woods‘ Ansehen außerordentlich schädigte. Monatelang nach dem Unfall wurden Eheprobleme und Affären seinerseits thematisiert. Selbst die Anzahl seiner außerehelichen Beziehungen wurde spekuliert. Der Sport wurde, wie oft in solchen Fällen, zur Nebensache. Im Dezember 2009 kündigte der Golf Profi an, sich vom Sport und der Öffentlichkeit zurückzuziehen, um sich um seine Familie, insbesondere seiner Ehe, zu kümmern. “ Er wolle den Schaden reparieren, den er durch seine Untreue verursacht habe, und werde sich nun darauf konzentrieren, „ein besserer Ehemann, Vater und Mensch zu sein.“ In Folge der Geschehnisse, welche von den Medien fortan “Tigergate“ genannt wurde, trennten sich einige Werbepartner von ihm. Accenture und AT&T beendeten die Zusammenarbeit und TAG Heuer und Gillette setzten die Werbekampagnen aus. Im Februar 2010 kündigte auch PepsiCo die Werbung für ihr Produkt “Gatorade“ mit Woods. Partner wie Nike und Electronic Arts verzichteten dagegen nicht auf ihn und führten die Zusammenarbeit fort. Im Februar 2010 gab Woods eine medienwirksame Pressekonferenz, bei der er sich ausführlich für sein Verhalten entschuldigte. Parallel dazu kündigte er an, auf jeden Fall zum Golfsport zurückzukehren. Allerding ließ er den Zeitpunkt offen. Nur wenige Wochen darauf, am 16. März 2010, kündigte er sein Comeback beim The Masters im April an. Nach kleinen Misserfolgen konnte Woods aber wieder an seinen sportlichen Erfolg anknüpfen und kehrte an die Spitze zurück. Die Wettquoten waren bei jedem neuen Sportwettenanbieter wieder auf seiner Seite. Immer wieder musste Woods wegen Rückenproblemen operiert werden und setzte jedes Mal monatelang aus.  
Wutrede Daums könnte zum Kult werden

14.06.2017

Fußball: Wütender Daum beschimpft Journalisten

Auf einer emotionalen Pressekonferenz vor der Partie gegen Chile platzte Christoph Daum der Kragen. Der Trainer der rumänischen Nationalmannschaft warf den Journalisten vor, durch Unwahrheiten seine Arbeit zu zerstören. Wie sportschau.de schreibt, fing Daum an zu toben, nachdem er zum wiederholten Mal gefragt wurde, ob er zurücktreten würde. Daraufhin machte Daum die Journalisten rund zwei Minuten lang rund. "Das liegt nicht auf dem Tisch! Ich weiß nicht, was Sie da konstruieren wollen. Es ist immer das Gleiche. Seit Monaten höre ich, dass ich zurücktreten soll! Sagen Sie mir einen Grund, gemessen an dem, was wir erreicht haben und was wir in Zukunft vorhaben, warum ich jetzt aufhören sollte? Nur weil die Resultate nicht stimmen?", so der Trainer. Auf Nachfrage, was er denn noch erreichen wolle, polterte er gleich weiter: "Wenn Sie wirklich offen dafür wären, würde ich mich mit Ihnen hinsetzen und ein, zwei, drei Stunden über Fußball reden. Aber wenn ich mit Ihnen rede, nehmen Sie nicht ein Prozent davon auf. Sie verdrehen es ins Gegenteil und schaffen Lügen. Selbst wenn ich Ihnen die Fakten sage, sind Sie nicht interessiert. Über das, was wir erreicht haben, schreiben sie nichts! Alles was Sie interessiert, ist mein Rücktritt." Selbst am Ende seiner Wutrede war er nicht zu bremsen: "Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin rumänischer als sie. Ich identifiziere mich mehr mit diesem Land und den Menschen als Sie. Sie sind keine Hilfe, Sie zerstören nur alles."

Rumänen unzufrieden mit Daum

Nach der 1:3 Niederlage gegen Polen in der WM Qualifikation stand Christoph Daum heftig in der Kritik. Bei seinem Amtsantritt vor elf Monaten wurde er von der Presse und der Öffentlichkeit als Heilsbringer gefeiert. Die Verantwortlichen setzten natürlich auch Hoffnung in den Deutschen, allerdings mit mehr Pragmatismus: „Der Vertrag mit Daum hatte ein klares Ziel. Das war die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018“, stellt der rumänische Verbandschef Razvan Burleanu gegenüber der rumänischen Tageszeitung ‚Gazeta Sporturilor‘ klar. Er bedauere zwar nicht, Daum im vergangenen Jahr geholt zu haben, stellt den 63-Jährigen aber offen in Frage: „Ein Trainer steht und fällt mit den Resultaten. Und die Resultate fielen nicht positiv aus.“ Hört sich fast so an, als ob Christoph Daums Tage gezählt sind. Vielleicht hat er sich durch den Sieg gegen Chile einen kleinen Aufschub verschafft, doch es war nur ein Freundschaftsspiel und von geringer Bedeutung.  Die Gruppe E der WM Qualifikation sieht eher nicht nach Erfolg aus oder als ob Rumänien noch große Chancen auf die Teilnahme an der Fußball WM hätte. Der Abstand zu den Polen, welche auf Platz eins in der Tabelle stehen, beträgt mittlerweile zehn Punkte. Zum Tabellenzweiten immerhin noch vier. Da ist ein Sportwetten Vergleich zu empfehlen, da die Sportwettenanbieter unterschiedliche Wettquoten anbieten.

Daum erklärt Wutrede

Kurz nach seinem Ausraster erklärt der 63- jährige seine Worte: "Ich hatte das Gefühl, das musste mal raus. Es scheint so, dass dem einen oder anderen Medium, das hier in der Vergangenheit mehr Einfluss hatte, nicht passt, dass sich Dinge hier verändern", so Daum zur Welt. Und weiter: Der Präsident des rumänischen Fußballverbands setzt auf Integrität und Transparenz, das würde einigen Personen missfallen, da nichts mehr "hinten herum oder im Verborgenen" läuft. Er prangerte erneut an, einige Geschichten in Zeitungen seien "klar tendenziös und auch diffamierend". "Das geht so nicht. Das ist respektlos", findet Daum. Trotz Kritik der Journalisten spüre er immer noch die Rückendeckung des Verbands. "Doch sollte ich spüren, dass die Mannschaft und die Bevölkerung gegen mich wären, würde ich sofort gehen. Aber dem ist nicht so", sagte Daum. Und: "Ich habe dem Präsidenten ganz klar gesagt, dass er auf mich zukommen soll, wenn er das Gefühl hat, dass ich zur Belastung werde."

Daums Ausraster youtube Hit

Sollte Daum bald arbeitslos sein, ist ihm aber der Titel “youtube Star“ sicher. Denn die Pressekonferenz hat ganz sicher das Potenzial, in die Geschichte der “tobenden Fußballtrainer“ einzugehen.  
Der teuerste Boxkampf der Geschichte steht bevor

15.06.2017

Boxen: Der sinnloseste Kampf der Boxgeschichte

Der Mega- Kampf ist offiziell, allerdings nur bestätigt von Seiten der Sportler. Am 26. August 2017 steigen Box-Ikone Floyd Mayweather und Ultimate-Fighting-Champion Conor McGregor gemeinsam in den Ring. Nachdem Mega- Boxer Mayweather sein Karriereende bekannt gab, wurden ihm immer wieder Unsummen für ein Comeback geboten. Man müsse ihm schon 100 Millionen Dollar bieten, um ihn in den Ring zurückzuholen ließ “Money Mayweather“ damals verlauten. Nun soll es tatsächlich zum Comeback kommen. Welche Summe letztendlich gezahlt wird ist unbekannt, aber 100 Millionen sind in dem Fall mehr als denkbar. Wie n-tv auf ihrer Nachrichtenseite heute berichtet, stehen sich der Boxer und der Vollkontaktsportler in einem reinen Boxkampf gegenüber. Beide Profi- Sportler bestätigten dies auf ihren Twitterseiten. Beide benötigen für dien Fight allerdings noch eine offizielle Boxlizenz. Der Austragungsort soll entweder um den MGM Grand Garden oder die T-Mobile Arena sein.

Ein Boxkampf der alle bisherigen finanzielle Rekorde brechen soll- und wird

"Irgendwann wird es jemanden geben, der einen Kampf um eine Milliarde Dollar bestreitet", prophezeite Mike Tyson im September 1995 in einem Interview. Gut 20 Jahre später sieht alles danach aus, dass seine Vorhersage eintritt. Wieviel genau der Kampf umsetzen wird, darüber kann im Moment nur spekuliert werden. Bedenkt man aber schon allein die Werbeeinnahmen, werden es utopische Summen sein. Nach "Forbes"-Berechnungen könnte ein Duell zwischen dem ungeschlagenen Box-Superstar Floyd Mayweather jr. und UFC-Champion Conor McGregor einen zehnstelligen Umsatz erzielen, "wenn wir sehr großzügig rechnen". Außergewöhnlich ist, so ein Riesenevent mit nur zwei Monaten Vorlaufzeit auszurichten. Im Vergleich; Mayweathers Duell mit Pacquiao im Mai 2015 wurde ein halbes Jahr vor dem Kampftermin verkündet. Der Fight vor gut zwei Jahren setzte schon über 600 Millionen Dollar um und war damit der ertragreichste Boxkampf der Geschichte. Aber auch der Irrsinnigste. Mayweathers wurde beim Einlauf in den Ring von einem Rapper, einem Comedian, einem Trupp Cheerleader und eine Blaskapelle empfangen. 300 Millionen nahmen die Veranstalter allein durch die Pay-Per-View-Käufe in den USA ein. Dazu noch Werbeinnahmen und Eintrittpreise. Auch die internationalen Sportwetten Anbieter dürften mit Vorfreude auf den Kampf in den Startlöchern stehen. Versprechen auch sie sich hohe Einnahmen; es wird viele mutige Wetter geben, die auf Conor McGregor setzen werden, obwohl dieser noch nie einen Boxkampf bestritten hat. Aber wie heißt es so schön? No Risk- No Fun. Deswegen sollten Wettbegeisterte auf unbeding einen Sportwetten Vergleich in Betracht ziehen, da die Quoten starkt schwanken werden. Sehr erstaunlich, dass die Veranstalter dieses Jahr die Vorbereitung in so kurzer Zeit auf die Reihe bekommen wollen. Schließlich müssen Tickets und Pay-per-Views verkauft sowie Deals mit internationalen TV-Partnern und Sponsoren geschlossen werden. Allein die PR-Tour mit Pressekonferenzen in verschiedenen Städten kostet Zeit und will gut vorbereitet sein. "Ein großer Kampf muss marinieren", besagt ein beliebtes Zitat von Promoter-Legende Bob Arum. Eine Bestätigung vom Veranstalter steht noch aus. Dass Verhandlungen über den Mega-Kampf laufen, bestätigte inzwischen auch der TV-Partner, ohne sich konkret zu äußern. "Die Gespräche bleiben vertraulich, bis wir eine Einigung erzielt haben", sagte der Vizepräsident von Showtime Sports, Stephen Espinoza.

McGregor strotzt vor Selbstvertrauen

Obwohl er noch kein Profi- Boxkampf in seinem Lebenslauf steht, frotzelt der MMA-Superstar schon jetzt gegen seinen kommenden Gegner. Er glaubt angeblich nicht nur an einen Sieg - er glaubt an einen deutlichen Sieg. "Als ich mit Conor gesprochen habe, war er sich hundertprozentig sicher, dass er Floyd Mayweather ausknocken wird", erklärte Dana White, Präsident der Ultimate Fighting Championship (UFC).

McGregor macht welchen Sport?

Der Ultimate Fight ist inzwischen auch “Nicht- Kampfsport- Begeisterten“ ein Begriff. Was aber ist Mixed-Martial-Arts (MMA)? Dabei handelt es sich um eine Vollkontaktsportart, die seit den 1990er Jahren weltweit an Popularität gewinnt. Die Kämpfer verwenden Techniken aus verschiedenen Kampfsportarten. Regeln gibt es kaum, es darf auch im Bodenkampf noch geschlagen und getreten werden. Einzig das Angreifen von Augen und Genitalien sowie das Beißen und Reißen an Ohren oder Nase sind verboten. Ziel ist es, den Gegner in einem Kampf zu besiegen, bis er durch Abklopfen aufgibt, k. o. geht (ohnmächtig wird) oder der Schiedsrichter den Kampf abbricht. Auch ein Punktsieg ist möglich. Das auch im Bodenkampf noch weiter gefightet wird, führte 2010 zum Sendeverbot von MMA-Profikämpfen im deutschen Fernsehen, welches im Oktober 2014 aber aufgehoben wurde. In Europa ist die Sportart noch weitestgehend unbekannt.  
Russische Hooligans bei der WM 2016 in Frankreich

16.06.2017

Fußball WM 2018: Hooligans werden nach dem russischen Gesetz bestraft

Russlands WM-Organisationschef Alexej Sorokin hat vor dem, am 17 Juni starteten Confed- Cup und der bevorstehenden Fußball Weltmeisterschaft 2018 klargestellt, dass es eine Null- Toleranz- Grenze für Krawallmachern geben wird. Sportbild berichtet, dass Sorokin keine Probleme bei beiden Veranstaltungen sieht: “ Was in Marseille passierte, hat uns sehr gewundert. Wir sind sicher, dass sich in Russland solche Szenen nicht wiederholen. Massenschlägereien in Stadien sind bei uns untypisch. Wir leisten außerdem nicht nur Aufklärungsarbeit, auch die Gesetzgebung wurde angepasst. Hooligans werden – sofern sie auffällig werden – sofort nach dem russischen Gesetz bestraft“. Nachdem es bei der Fußball EM 2016 in Frankreich waren die Gewaltausbrüche komplett aus dem Ruder geraten. Russische Schlägertrupps zogen durch die Straßen von Marseille und lieferten sich Straßenschlachten mit englischen Anhängern. Ein Ausschluss aus dem laufenden Turnier drohte. Russland bekam einen “EM-Ausschluss auf Bewährung“. Bei Wiederholung stand eine sofortige Rückreise für die russische Nationalmannschaft an. Somit ist die Sorge um die Sicherheit bezüglich friedlicher Fans groß. Aber auch eventuelle Hooligan- Ansammlungen machen die Verantwortlichen schlaflose Nächte. Wenn im Interview das Thema auch vereinfacht wurde- die Realität im russischen Fußballsport sieht anders aus. Seit Jahren sind die russischen “Hools“ bekannt für ihre berühmt- berüchtigte Brutalität. Anders als bei anderes Nationen, wo sich in Parks und anderen abgelegenen Gegenden zur “Zusammenkunft“ getroffen wird, stehen die russischen Hooligans auf öffentlichen Plätzen, wo auch friedliche Fans und “normale Passanten“ aufhalten. Dort schlagen sie Wahllos mit allen zur Verfügung stehenden Mittel zu. Ob Schlagstöcke, Stühle, Mülltonnen und alle anderen Gegenstände die gerade zur Verfügung stehen. Auch prahlen sie, wie nach der EM 2016, im Netz mit ihren Taten. Auch das ist in beispielweise England oder Deutschland anders, da möchte man als Krawallmacher lieber unerkannt bleiben.

In einer BBC Doku kündigten sie ein “Festival der Gewalt“ an.

Der Sicherheitschef des russischen Fußballverbands RFU, Wladimir Markin, hält das für eine Manipulation der Fans. "Das ist eindeutig Propaganda und soll möglichst viele Engländer davon abhalten, zur WM zu reisen. Ein anderes Ziel gibt es nicht", so Markin. RFU-Boss Witali Mutko, umstrittener WM-OK-Chef und zugleich russischer Vizepremierminister, sagte der staatlichen Agentur Tass, die Dokumentation sei eine "Kampagne mit dem Ziel, zu diskreditieren". “Russland habe Sicherheitsgarantien gegeben und werde seinen Verpflichtungen nachkommen“. In der Doku kündigten die Hooligans ein düsteres Bild für die ohnehin schon umstrittene WM 2018 in Russland an: “ Jeder von unserer Bewegung freut sich auf die WM in Russland. Man muss nicht reisen, um Spaß zu haben“. Und weiter: “ Unsere Gegner sind natürlich die Engländer, weil sie die Urväter der Hooliganbewegung sind.“ Ein führendes Mitglied der "Orel Butchers", die in Verbindung mit den Schlägereien zwischen russischen und englischen Hooligans bei der Europameisterschaft 2016 steht, sagte: "Es ist zu 100 Prozent garantiert, dass Angriffe gegen englische Anhänger organisiert werden." Gewalt im Fußball ist in Russland seit Jahren ein Problem. Zuvor hatte Fifa-Präsident Gianni Infantino noch erklärt, er sei "nicht besorgt über Ärger und Gewalt im Land". Russland sei ein "gastfreundliches Land, das den Fußball feiert", so der Schweizer weiter.

Schleppender Ticketverkauf vor Confed- Cup

Der Ticketverkauf der Mini-WM, welcher als Probelauf für die Weltmeisterschaft gilt, stand schon im Vorfeld in der Kritik. Auf Nachfrage betonten die Organisatoren, dass russische Fans in der Regel erst kurz vor den Spielen zuschlagen würden. Sorokin erklärte, dass sich die Spiele von Gastgeber Russland großer Beliebtheit erfreuten. Die anderen Partien seien weniger nachgefragt. "Das ist absolut normal für einen Confederations Cup, da wir noch nicht wissen, wer ins Halbfinale und Finale kommt", sagte Sorokin der Agentur "Tass".

Für Deutschland startet der Confed- Cup am 19. Juni

Am kommenden Montag bestreitet die deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Spiel gegen Australien. Das Match findet in dem russischen Badeort Sotschi statt. Sotschi gilt als russische Riviera. Es gibt schlimmere Arbeitsplätze. Kicken unter russischen Palmen, entspannen im Fünf-Sterne-Ressort - die Aussichten für die Mannschaft sind gut. Auch gilt die deutsche Mannschaft als absoluter Favorit. Sie ist fit und der Kader ist komplett. Ab Samstag zum Start des Confed- Cup empfehlen wir unseren Sportwetten Vergleich genauestens zu beobachten. Es dürfte sich lohnen auf die teilnehmenden Mannschaft zu setzen. Risikofreudige Wettfreunde sollten wieder ihr eigenes Bankkonto durch kluge Wetteinsätze füllen können. Aber auch Aussenseiter und eventuelle Überraschungsmanschaften machen das Sportereignis zum Wettereignis!  

16.06.2017

Fußball: Ulli Stielike arbeitslos

Nach der 2:3 Blamage gegen Katar hat Südkorea die Reißleine gezogen und Nationaltrainer Stielike entlassen. Nun suchen die Asiaten einen einheimischen Trainer für ihr Nationalteam. Die Angst, nicht an der WM 2018 in Russland teilzunehmen ist zu groß. Neun Mal in Folge hat sich das Team von- nun Ex- Trainer Stielike- seit 1986 für die WM qualifiziert. Südkorea zweifelte nie an einer weiteren Teilnahme. Nun ist das WM- Ticket nicht mehr sicher. Schon kurz nach der Partie ahnte Stielike, dass eine Entlassung möglich ist. Wie der Deutschlandfunk schreibt übernehme der 62- jährige “die volle Verantwortung und er werde jede Entscheidung des Verbands akzeptieren, er wolle abwarten und schauen”. Die koreanischen Verantwortlichen dagegen warteten keine 48 Stunden ab, um den erfolglosen Trainer zu entlassen. “Das ist eine große Krise, wir haben ein Spiel verloren, das wir hätten gewinnen müssen“, sagte Verbandssprecher Cho Jun-Heon nach der 2:3-Niederlage. Die Zeichen standen schon da auf Trennung. Eine schnelle Entscheidung, denn trotz der Niederlage sind die Koreaner hinter dem Iran zweiter in der Tabelle und haben das Spiel gegen den Dritten selbst in der Hand. Daran ist klar zu erkennen, dass der südkoreanische Verband kein Risiko eingehen möchte. Nun soll ein Einheimischer das Ruder ‘rumreißen und die WM Teilnahme klar machen: Einer, der die „Charakteristiken der Spieler versteht“, wie Verbandspräsident Lee Yong-Soo mitteilte. Allerdings sollte erwähnt werden, dass kein Südkoreaner länger Trainer der Nationalmannschaft war als Stielike. Und die Erfolge die der Deutsche mit den Asiaten zu verbuchen hat sind nicht ohne; wurde er doch Vize- Meister des Asia-Cups mit seiner Mannschaft. Der frühere Trainer, der unter anderem die Schweiz und die Elfenbeinküste trainierte, war drei Jahre in Südkorea. Seltsamer Weise verkündete auch Katars Trainer Jorge Fossati nach dem Spiel seinen Rücktritt.

Südkoreanische Nationalmannschaft erfolgreichste Mannschaft Asiens

Ihren Einstand hatten die Südkoreaner erstmals 1949 bei den Olympischen Spielen und das internationale Interesse an dem Team ist seitdem ungebrochen. Sie gelten bei jedem Turnier, außerhalb Asiens, als die sympathischen Außenseiter. Im asiatischen Raum selbst sind sie immer in der Favoritenrolle. Seit 1960 entwickeln sich die Südkoreaner ständig weiter und wurden auf ihrem eigenen Kontinent eine “asiatische Macht“. Sie gewannen mehrere Turniere unter anderem zweimal die Asienmeisterschaft. Das Team nahm insgesamt an bisher sieben WM- Endrunden teil. Seit 1986 ohne Unterbrechung. Die Fußball Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea und Japan zeigte den unaufhörlichen Fortschritt der asiatischen Mannschaften und auch die unglaubliche Euphorie der Asiaten selbst. Insbesondere den der Südkoreaner. Bei dieser WM gelang es dem Nationalteam erstmals die Gruppenrunde zu überstehen. Trainer war zu dem Zeitpunkt der Holländer Guus Hiddink. Mit ihm gelang es, Italien und Spanien zu schlagen und als erste asiatische Mannschaft der Fußballgeschichte das Halbfinale zu gelangen. Dazu gewann Südkorea 2003, 2008 und 2015 gewann die Ostasienmeisterschaften. Rekordspieler der Nationalmannschaft ist Hong Myung-bo mit 136 Einsätzen Rekordtorschütze ist Cha Bum-kun mit 55 Toren Auf der Brust der Trikots der südkoreanischen Fußballnationalmannschaft ist ein Tiger abgebildet. Der Tiger steht für Stolz und Status. Auf dem Rücken ist der Spruch „Tu-Hon“ aufgedruckt. „Tu-Hon“ bedeutet „Kampfgeist“. Südkorea hat auch eine U- 17 Junioren, sowie eine U- 20 Männer Mannschaft, welche ebenso erfolgreich sind.

Confed Cup als Oddset- Schlager

Wenn der Confed Cup auch als “kleiner Bruder der WM“, “Mini- WM“ oder böser noch als “WM der Zweiten Mannschaften“ mancherorts genannt wird, sollte man die Möglichkeiten des Wettens auf keinen Fall außeracht lassen. Die Quoten übertreffen oft die der großen Sportereignisse. Schon allein, um die Wettfreunde zum Wetten zu animieren. Aus dem Grund lohnt es sich spätestens 15 Minuten vor Anpfiff eine Wette zu platzieren. Vorher sollte man sich allerding im Sportwetten Vergleich über die Konditionen der einzelnen Anbieter informieren, um das für sich bestmögliche zu ‘rauszuholen.  
Uli Stielike ist nicht mehr Trainer des südkoreanischen Fußball-Nationalteams.

19.06.2017

Confed- Cup: Vier Videobeweise in zwei Spielen

Seit Jahren wurde der Videobeweis von Fans und Experten verlangt. Jahrelang führte das zu Diskussionen. Nun ist er da und die Diskussionen gehen weiter. Wie der Tagesspiegel in seiner heutigen Ausgabe berichtet, sorgt der langersehnte- oder auch verhasste- Videobeweis für Verwirrung. Gleich am ersten Wochenende des Confed- Cup kam die Neuerung zum Einsatz. In zwei Spielen haben die Schiedsrichter den Videobeweis zugelassen und haben jeweils ein Tor gegeben, eines nicht.

Schiedsrichter Damir Skomina wendete Videobeweis in der Nachspielzeit an

Erst gab er ein Tor von Ex- Bundesligisten Eduardo Vargas nicht, dann hat er sich aber von seinem Assistenten am Bildschirm umstimmen lassen. Die Verwirrung war groß. Bei Spielern und Zuschauern. Viele dachten, das wäre der Schlusspfiff und wußten nicht so recht was zu tun ist. Die Spieler standen ratlos auf dem Platz.  Dann entschied Skomina, dass das Tor zählt. Der Entstand von 2:0 blieb dann. Schon in der ersten Halbzeit entschied der Beweis des Videos. Auch ein Tor von Vargas. Erst wurde das Tor vom ehemaligen Hoffenheimer Spieler gegeben, dann aber aberkannt. Er stand knapp im Abseits. Es wurden die richtigen Entscheidungen getroffen“, sagte auch Kameruns Trainer Hugo Broos. „Der Videobeweis kann etwas sehr Wichtiges werden. Das hat sich heute gezeigt.“ Allerdings dauert die Entscheidungsfindung manchmal etwas zu lange. So hatten die Südamerikaner nach ihrem vermeintlichen Tor schon ausgiebig gejubelt und Kamerun stand zum Anstoß bereit, als der Schiri entschied: Doch kein Treffer. Auch für Wettfreunde welche Ihre Oddset Wetten platziert haben, dürfte dieses “Hin- und Her“ für einiges Haarraufen gesorgt haben. War die Wette gewonnen oder verloren? Die Aufklärung kam erst ca. eine Minute später.

Noch einige Kritikpunkte offen

Einen anderen kritischen Punkt sprach Portugals Trainer Fernando Santos an: Wann wird der Videobeweis eingesetzt und wann nicht? „Der Videoreferee wurde nur bei unseren Toren benutzt, obwohl die Szene vor dem 2:2 auch sehr komplex war“, so der Trainer. Mexikos Hector Moreno konnte nach der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielen. Auch Mexikos Stürmer Javier Hernandez von Bayer Leverkusen sagte später: „Es ist etwas schwierig, sich daran zu gewöhnen.“ Eingegriffen wird nur bei entscheidenden Situationen wie Toren, Abseits, Roten Karten oder Elfmetern. Die technische Neuerung ist noch in der Testphase. Ob sie nächstes Jahr bei der WM in Russland eingesetzt wird ist noch nicht klar. „Das Wichtigste ist die Ehrlichkeit des Spiels“, sagt der FIFA-Schiedsrichter-Chef Massimo Busacca. Und auch der Gastgeber des Confed Cups lobt den Videobeweis: „Mir hat gefallen, wie das System funktioniert hat. Das entlastet den Schiedsrichter und verteilt die Verantwortung“, sagte der russische Vizeregierungschef und langjährige Sportminister Witali Mutko der Agentur Tass.

Umstrittener Videobeweis

Wenn der Confed Cup auch als “kleiner Bruder der WM“, “Mini- WM“ oder böser noch als “WM der Zweiten Mannschaften“ mancherorts genannt wird, sollte man die Möglichkeiten des Wettens auf keinen Fall außeracht lassen. Die Quoten übertreffen oft die der großen Sportereignisse. Schon allein, um die Wettfreunde zum Wetten zu animieren. Aus dem Grund lohnt es sich spätestens 15 Minuten vor Anpfiff eine Wette zu platzieren. Vorher sollte man sich allerding im Sportwetten Vergleich über die Konditionen der einzelnen Anbieter informieren, um das für sich bestmögliche zu ‘rauszuholen.  
Die Diskussionen um den Videobeweis werden nie aufhören

19.06.2017

Fußball: Gravierende Änderungen bei der Vergabe der Fernsehrechte

Das dürfte den Fußball Fans gar nicht gefallen! Nachdem schon letzte Woche bekannt wurde, dass die Champions League Spiel ab kommender Saison ausschließlich beim Bezahlsender Sky zu sehen sind und nicht wie bisher auch frei empfangbar (das ZDF durfte ein Spiel pro Spieltag übertragen), jetzt die nächste Hiobsbotschaft: Ab der Saison 2018/19 verliert auch Sky einiges an TV- Rechten. Wie die Osnabrücker Zeitung, mit Quellangabe zum Spiegel, verrät, werden sich künftig Pay TV Sky und der kostenpflichtige Internet-Streamingdienst Dazn die Rechte teilen. Wobei teilen nicht das richtige Wort ist; Dazn wird deutlich mehr Spiele übertragen als Sky. Komplizierter geht es kaum Die Verteilung sieht dann folgendermaßen aus: Insgesamt werden 104 Einzelspiele - teilweise exklusiv - nur bei DAZN ausgestrahlt, während es bei Sky nur 34, plus Konferenzen, sein werden. Zwar besitze Sky in der Gruppenphase an allen Mittwochen sowie an drei von sechs Dienstagen weiterhin das Erstwahlrecht auf Einzelspiele, so dass die Top-Partien weiterhin beim Pay-TV-Sender bleiben.   Mit Beginn der Finalrunde kommt dann jedoch DAZN zum Zug: Das britische Medienunternehmen soll alle Hinspiele des Achtel- und Viertelfinals exklusiv im Einzelspiel ausschließlich im Internet zeigen. Sky-Kunden können die ersten K.o.-Partien demnach nur als Konferenz verfolgen, bei der jede Mannschaft maximal 30 Minuten lang gezeigt werden darf. Bislang waren bei Sky alle Spiele auch als Einzeloption verfügbar. Das bedeutet, dass Sky Abonnenten, die ohnehin schon ein kleines Vermögen für ihr Abo hinblättern, nicht mehr exklusiv alle Spiele sehen können. Zuschauer die nach wie vor alle Champions League Spiele sehen möchten, kommen demnach nicht um ein Dazn Abo rum. Noch schweigen aber beide Anbieter zu den Änderungen. Sky hat schon die Exklusivrechte für die Bundesliga verloren Schon in der kommenden Saison müssen sich die Zuschauer auf Änderungen im Übertragungsrecht einstellen. Das Monopol Recht für Sky wurde vom Kartellamt gekippt. Dadurch konnte sich Eurosport ein Live Paket sichern und überträgt 30 Bundesliga-Spiele am Freitag sowie zehn Spiele, die auf die neuen Anstoßzeiten am Sonntag und Montag. Grund zur Freude gibt es für die Zuschauer aber nicht; Eurosport überträgt natürlich nicht frei, sondern auf seinen Pay-Plattformen (Eurosport 2 und Eurosport Player). Die gravierendste Änderung sind aber die Anstoßzeiten Freitag: Die Spiele der 2. Bundesliga werden wie gewohnt bei Sky in der Einzelspieloption und in der Konferenz übertragen. Dazu kommt ein Bundesliga-Spiel, das um 20.30 Uhr bei Eurosport übertragen wird. Samstag: Alle Spiele (15.30 Uhr und 18.30 Uhr) der 1. und 2. Bundesliga werden bei Sky im Einzelspiel und in der Konferenz übertragen. Sonntag: Es werden über die ganze Saison verteilt fünf Spiele der 1. Bundesliga schon um 13.30 Uhr angepfiffen. Diese werden bei Eurosport übertragen. Die Partien um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr laufen weiterhin bei Sky. Alle Spiele der zweiten Liga und die Konferenz werden live bei Sky zu sehen sein. Montag: Fünf Spiele finden ab der neuen Saison auch am Montagabend. Anstoß: 20.15 Uhr. Die Spiele werden ebenfalls von Eurosport übertragen. Also alles in allem kann man sagen: So kann man Zuschauer nicht nur verärgern sondern auch vergraulen. In Zukunft benötigt der Fußball Fan anscheinend mehrere Abos um in den kompletten Fußballgenuss zu kommen. Der DFL, der für die Verteilung der Fernsehrechte zuständig ist, sollte eventuell nicht nur auf TV Gelder schauen, sondern auch auf den Fußball Fan, ohne den es gar keine Vergabe geben würde. Eine Sache wird sich aber kommende Saison nicht ändern; die Platzierung für Sportwetten. Wenn Sky auch (hoffentlich) bald in unserem Sportwetten Vergleich erscheint, gibt es mit Sicherheit kein Monopol und Wettfreunde haben nach wie vor, freie Wahl bei der Anbieterwahl.  
Ab 2018 müssen sich Sky und Dazn die Übertragungsrechte teilen

21.06.2017

2. Bundesliga: Die neue Alte Försterei in Berlin

Der Köpenicker Zweitligist will sein Stadion bis 2020 “bundesligatauglich“ machen. Das der Club das große Ziel “Aufstieg in die erste Bundesliga“ hat, ist seit Jahren bekannt. Nachdem die Berliner wieder einmal ganz knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt ist, soll nun ihr Traditionsstadion fit gemacht werden für die erste Liga. Es sollen die Auflagen des DFL erfüllt werden, welche vorschreiben, Sitzplätze von mindestens 8000 anzubieten. Außerdem wird die Stehplatz- Kapazität von derzeit 18.400 auf 28. 700. Union-Klub-Boss Dirk Zingler betont: “Die Alte Försterei bleibt die Alte Försterei, die Alte Försterei bleibt ein Stehplatzstadion.“ Wie rp-online.de in seiner heutigen Ausgabe berichtet, soll das neue Schmuckstück zum 100-jährigen Stadionjubiläum im Osten Berlins fertig sein. Union berechnet den Umbau auf etwa 38 Millionen Euro, inklusive des Baus eines Clubhauses: “ Wir wollen unseren Eigenkapital-Anteil so hoch wie möglich halten. “Aus diesem Zweck könnten vereinseigene Grundstücke an der Linden- und Hämmerlingstraße mittel- bis langfristig verkauft werden. Ziegler verrät: “Es gibt potenzielle Investoren, Freunde des Vereins, die Interesse zeigen“. Mit der Aussage, das Stadion Bundesligatauglich zu machen, gibt Ziegler auch die sportliche Richtung vor. Die letzten Jahre stieß der Club mit seiner Kapazität an seine Grenzen; frei Tickets zu ergattern ist so gut wie unmöglich beim Zweitligaclub. Schließlich ist Union Berlin der Club, der als “Zuschauermagnet“ der Zweiten Bundesliga gilt. Außerdem möchten die Verantwortlichen mit dem Ausbau des Stadions auch attraktiv für andere Events, wie beispielsweise Stadionkonzerte. Damit wäre eine weitere Einnahmequelle gesichert. Wie sieht die Planung aus? Die Haupttribüne soll bleiben wie sie ist und ist vom Umbau nicht betroffen. Auf der Wald- und Wuhlseite sowie der Gegentribüne wird um einen Ring aufgestockt. Auf dem Oberring sind Sitzplätze und neue VIP-Plätze mit Logen geplant. An der Waldseite entsteht das Klub-Haus mit Fan-Shop, Fan-Haus und Geschäftsstelle. Die zieht von Forsthaus um. Dort zieht das Union-Museum ein. Beim Umbau 2008 waren über 2000 freiwillige Fans beteiligt. Diesmal wird es nicht so leicht sein, Helfer mit in das Projekt einbinden zu können: “Das dürfte diesmal schwierig werden.“ Zu komplex sind die Ausbaumaßnahmen. Denkbar, dass Fans am Bau des Klub- Hauses mitwirken können“, so Ziegler. Ziegler “stolz wie Oscar” "Das ist vielleicht ein Tag, an den wir uns in 20 Jahren erinnern werden", so ein vor stolz platzender Dirk Zingler. Und weiter: “ Uns war es wichtig, dass dieser für unseren Verein historische Ort mit den Anforderungen der Zukunft wächst und dabei charakteristisch und einzigartig bleibt: Ein enges Stehplatzstadion, das unser Fußballherz höher schlagen lässt“. Aber auch der Worst Case wurde bedacht: “Völlig unabhängig von der Zugehörigkeit zur Liga" wird der Umbau stattfinden. Auch den Worst Case rechnete Zingler vor: “Bei einem Abstieg in die 3. Liga sei das Projekt weiterhin finanziell zu stemmen“. Das Stadion An der Alten Försterei Nur genannt die Alte Försterei, wurde 1920 eingeweiht. Seitdem fungiert es als Heimstadion des 1.FC Union Berlin. Das Stadion liegt im Osten Berlins im Stadtteil Köpenick. Nach der Wende ging das reine Fußballstadion in den Besitz des Berliner Senats über. Doch auch Berlin hatte nicht die finanziellen Mittel für eine dringend benötigte Sanierung des Objekts. Somit wurde das ehemalige Prestigeobjekt Ost- Berlins immer Sanierungsbedürftiger. Das Stadion bekam von einem Sponsor eine elektronische Anzeigetafel, diese wurde jedoch 1991 von deren Betreiber wieder demontiert. Seitdem wird der Spielstand manuell über Steckschilder angezeigt, die bei den Union-Fans aber inzwischen Kultstatus haben. Wirklich wichtige Sanierungen und Modernisierungen wurden aber nicht getätigt und das Stadion drohte zu zerfallen. Der damalige Drittligist Union Berlin stand kurz vor einem Aufstieg in die Zweite Liga und brauchte dringend ein Stadion, welches die Auflagen des DFB erfüllte, einen Austragungsort für Heimspiele zur Verfügung zu stellen. Der Club erwog einen Umzug ins ungeliebte Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Davon waren die Fans alles andere als begeistert. Aber eine Flutlichtanlage wurde installiert sowie eine überdachte Sitzplatztribüne errichtet. Die Schalensitze kamen dabei als Restbestände von der Renovierung des Berliner Olympiastadions zum Einsatz. Trotzdem erfüllte die Alte Försterei nur unzureichend die Auflagen des DFB. Nach dem erfolgreichen Aufstieg 2001 bekam der Verein deswegen nur eine vorübergehende Spielgenehmigung. Sofort wurde der Club um einiges attraktiver für neue Sportwettenanbieter. Der Verein nahm die Sache selbst in die Hand; wollte man doch im Heimstadion bleiben und dennoch alle Auflagen erfüllen. Mit Hilfe von über 2000 freiwilligen Helfern wurden die ersten Modernisierungsarbeiten im Jahr 2000 begonnen.  
Die Alte Försterei wird in Berlin Köpenick ausgebaut

21.06.2017

Tennis: Londoner Gericht entscheidet: Boris Becker ist bankrott

Das Urteil dürfte Boris Becker nicht gefallen. Dennoch hat eine britische Richterin den dreimaligen Wimbledon Gewinner in seiner Abwesenheit für zahlungsunfähig erklärt. Das berichten unter anderem die englische Tageszeitung „Daily Mail“, die BBC und der "Guardian". Er wirkt auf mich wie ein Mann, der seinen Kopf in den Sand steckt.“ Sie beendete die Richterin das Verfahren am Mittwochnachmittag. Wie fokus.de schreibt, sollen Beckers Anwälte um eine "letzte Chance" gebeten haben, die außenstehenden Zahlungen zu begleichen. Worum geht es? Es handelt sich um einen jahrelangen Streit mit der britischen Privatbank “Arbuthnot Latham & Co“. Seit 2015 soll der 49- jährige der Bank “ substanzielle Summe“ schulden. Es soll ein nicht zurück gezahlter Kredit sein- auch dabei handelt es sich um einen verlorenen Prozess. Alle Aufforderungen den Betrag zu begleichen ignorierte Becker. Somit blieb der Bank nichts anderes übrig als vor Gericht zu gehen und einen Insolvenzantrag zu stellen. Christine Derrett, Leiterin des Insolvenzverfahrens, stellte seine Zahlungsfähigkeit wegen mangelnder Beweise in Frage und dass er das Geld in nächster Zeit zurückzahlen könne. Sie weigerte sich aus dem Grund den Fall um weitere 28 Tage aufzuschieben. Beckers Anwalt John Briggs hatte um eine letzte Chance für seinen Mandanten gebeten. Er könne seine Villa in Spanien für sechs Millionen Euro verkaufen können. Der Verkauf würde in spätestens sechs Monaten abgeschlossen sein. Auch habe er auf den Imageschaden seines Mandanten hingewiesen. Doch ohne Erfolg, “Darüber hätte er sich früher Gedanken machen müssen“, soll Derett erwidert haben. Sie bezeichnete die Schulden als „historisch“. „Man hat das Gefühl, dass da ein Mann ist, der seinen Kopf in den Sand steckt.“ Diese Worte, der doch eigentlich als Legende in die Geschichte eingehen sollte. Hat er doch alle Turniere gewonnen, die man als Tennisprofi überhaupt gewinnen kann. Oddset Wetten waren eigentlich überflüssig. Wer auf Boris setzte gewann. Selten kam es zu einem Überraschungssieg des Gegners. Boris Becker bei Finanzen „nicht so clever“ Das zumindest sagte Briggs in einer späteren Erklärung. Beispielsweise die besagt Villa; schon 2007 versuchte Becker, zugunsten von angehäuften Schulden, diese zu verkaufen. Daraus wurde am Ende aber nichts. Stattdessen täuschte er die Gläubiger immer wieder und ließ Zahlungsfristen verstreichen. Immer wieder sollte das Objekt zwangsversteigert werden, auch 2015, weil Becker zwei  Mallorquinern, die auf das Anwesen aufgepasst haben, noch 100.000 Euro schuldete. Laut Bericht der “Mallorca Zeitung“ hat Becker “offenbar fünf Minuten vor Ablauf der Frist“ Schulden von 500.000 Euro an ein Bauunternehmen gezahlt, welches einen Basketballplatz auf dem Gelände der Villa gebaut hatte. So konnte er eine Zwangsversteigerung noch abwenden. Verurteilt worden war er zu der Zahlung bereits 2012. Welche Auswirkungen hat dieses Urteil auf Becker? Abgesehen vom Imageschaden, sollte er noch ein positives Image besitzen, verliert Becker seine Kreditwürdigkeit. Sein Privatbesitz, welches dem Insolvenzbeschlag unterliegt, geht bis auf weiteres an den Insolvenzverwalter. Eine Insolvenz privater Personen in England führt automatisch zur Entschuldung ("discharge") nach zwölf Monaten. Eine Verkürzung auf neun Monate ist möglich. Bum Bum Boris immer in den Schlagzeilen Seit der “Besenkammer Affäre“ mit anschließender Scheidung von Ehefrau Barbara im Jahr 2000 kommt Becker aus den Negativschlagzeilen nicht mehr raus. Der bis dahin als “Saubermann“ geltende Tennisstar rannte von Schlagzeile zu Schlagzeile. 2008 war Alessandra Meyer-Wölden seine Kurzzeitverlobte (4 Monate), kurze Zeit später heiratete er seine heutige Ehefrau Lilly. Im Oktober 2002 verurteilte ihn das Landgericht München zu einer Haftstrafe von zwei Jahren, welche zur Bewährung ausgesetzt wurde, wegen Steuerhinterziehung. Er hatte falsche Angaben zu seinem Wohnort (München/ Monaco) in den Jahren 1991 bis 1993 gemacht, um 3,3 Millionen Mark zu sparen. Becker sagte: „Ich wusste und kannte die Gefahren und habe das in Kauf genommen“. Er betonte aber, man könne ihm nicht vorwerfen, Einnahmen verschwiegen oder kriminelle Machenschaften betrieben zu haben. Dann kommt noch sein öffentliches Bild in den sozialen Netzwerken; so hat er sich mit Oliver Pocher 2013 einen monatelangen Twitterzoff geliefert, welcher kindische und spätpupertierende Ausmaße annahm. Es wurde beleidigt und gepöbelt was das Zeug hält. Jeder wurde mit in den Schundt gezogen; Ehefrauen, Ex- Partner, sogar TV Moderatoren hatten unter den Verunglimpfungen zu leiden. Und zum Schluss noch seine Autobiographie; Da schrieb er unter anderem weder nette Dinge über seine Ex-Frau Barbara noch seiner Ex- Verlobten Sandy. Vielmehr war es ein Buch voller Selbstmitleid und Selbstdarstellung. Kategorie: Gefallene Helden  
Boris Becker für bankrott erklärt

22.06.2017

Confed- Cup:  Fifa verschaukelt Fernsehzuschauer

“Was nicht passt, wird passend gemacht“, so ein bekannter Spruch. Und dass die Zuschauerzahl beim Confederations Cup der Fifa nicht passt, wird sie anhand von Kameraeinstellungen passend gemacht. Selbst Kommentator Béla Réthy schien überrascht und konnte sich einen Kommentar nicht verkneifen: “Die Einstellung der Kameras ist etwas ungewöhnlich. Das sieht man auch nicht oft.“ Wie derwesten.de schreibt, trickste die Fifa mit allen “Kameramitteln“ um die Stimmung im Stadion zu verschönen und die leeren Ränge zu verschleiern. Die deutsche Nationalmannschaft gewann ihr Auftaktspiel vor sage und schreibe (offiziellen) 28.000 Zuschauern. Das Stadion in Sotschi bietet aber Platz für 47.700 Fans.   Gut- der Confed- Cup ist weder eine EM noch WM. Auch ist er keine Olympiade. Aber dennoch war die “Mini- WM“ in den letzten Jahren ein gutbesuchtes Event. In den Austragungsorten war die Begeisterung für das Sportereignis zu spüren. Aber nicht in Russland. Das Interesse an dem Cup scheint geringer zu sein als zuvor angenommen. Die Stimmung war derart langweilig, dass die Rufe der Spieler teils bis unters Dach zu hören waren. Leon Goretzka, Spieler von Schalke 04, hatte einen starken Auftritt und beindruckte mit seiner Leistung. Dennoch kam ihm die ganze Atmosphäre seltsam vor und brachte es auf den Punkt: “Als wir vor dem Spiel im Gang standen, da hat es ein bisschen etwas von einer Beerdigung gehabt“. Und auch der Hoffenheimer Sandro Wagner fand es ein “bisschen komisch“. Nationalelf Reporter fand die Stimmung derart erdrückend, dass er berichtete: “Bei den meisten Spielen kocht die Stimmung kurz vorm Anpfiff über, wenn die Spieler aus den Katakomben aufs Feld laufen. In Sotschi war es in diesem Moment so leise, dass ich meinen Kollegen neben mir fragte, ob eine Schweigeminute angesagt wurde.“ Und weiter: “ Mit der Zeit kam dann immer wieder mal Stimmung auf. Allerdings zu teilweise völlig unpassenden Zeitpunkten. Manchmal jubelten plötzlich Tausende, ohne dass klar war, warum. Ganz klar: Diese Atmosphäre ist nicht einmal einer WM- Generalprobe würdig.“ Russland verscherbelt schon WM Tickets zum Schleuderpreis. Wenige Tage vor dem Start des Confed- Cups gab es schon Kritik am schleppenden Kartenverkauf. Ein Drittel der 695 000 Tickets waren noch zu haben. Für schon rund 15 Euro sind Tickets zu haben. Die Organisatoren erklärten, dass russische Fans oft erst kurz vor den Spielen Karten kaufen würden. Gestern in Sotschi hatten sie wohl etwas anderes zu tun. Russland wollte eigentlich ein Fußballfest mit schönen bunten Bildern liefern. Doch die Generalprobe für die WM im kommenden Jahr lief bisher nicht glatt. Selbst das Eröffnungsspiel des Gastgebers gegen Neuseeland war nicht ausverkauft. WM-Cheforganisator Alexej Sorokin reagierte gereizt: “Bei jedem Confed Cup gab es Spiele, bei denen die Tribünen nicht voll besetzt waren.“ Ehrlicher war da der russische Vizeministerpräsident Witali Mutko. “Er ist nur teilweise zufrieden mit den Zuschauerzahlen beim Konföderationen-Turnier. Bei den ersten Spielen hätten im Durchschnitt 36.000 Fans in den Stadien zugeschaut. Diese Zahl hätte höher sein können“, so Mutko am Dienstag in der Zeitung "Kommersant". Es sei aber eine realistische Zahl, fügte er hinzu. "Verständlich, dass alle die Spiele mit russischer Beteiligung sehen wollen. Aber das Interesse an den anderen Spielen ist auch nicht schlecht. Insgesamt bin ich mit dem Zuschaueraufkommen zufrieden." Für die Ticketpolitik sei übrigens der Weltfußballverband FIFA zuständig, konnte er sich eine Spitze nicht verkneifen. Die Stimmung ist, trotz verschönten Kameraeinstellungen auch vor dem Bildschirm zu sehen. Am vergangenen Abend machten sich deutsche und australische Fans in den sozialen Netzwerken über die “Traueratmosphäre“ lustig. Ein Twitter User fragte “ Where are all the people? Disappointing attendance at #AUSGER“. Der Hashtag “AUSGER“ steht für die Begegnung Australia-Germany. Selbst bei den Sportwetten ist das Ausmaß des Desinteresses der russischen Fans zu spüren. Gerade neue Buchmacher legen sich kräftig ins Zeug um neue Wettkunden zu gewinnen. Normalerweise macht es so ein Sportereignis die Sache leichter, zum Wetten zu animieren und neue Spieler an Land zu ziehen. Da aber auch an den Bildschirmen Langeweile aufkommt, ist auch die Euphorie des Wettens größtenteils dahin. Da sollte sich Russland für das nächste Jahr zur WM im eigenen Land vielleicht Gedanken machen, ob politische Propaganda ausreichend ist. Vielleicht sollten einfach die Menschen mehr angesprochen werden.  
Gähnende Leere auf den Rängen beim Confed Cup in Russland